Need for Speed: ProStreet - Nur wenig Neues von EA

von Rene Heuser,
23.08.2007 17:53 Uhr

Auch wenn bis zur Veröffentlichung von Need for Speed: ProStreet am 2. November noch etwas Zeit ist, hätten wir uns etwas mehr Neuigkeiten zum Spiel gewünscht. Zwar können auf der Games Convention erstmals auch Otto-Normal-Spieler das Gamepad in die Hand nehmen und ein paar Runden drehen. Im Vergleich zu den jüngsten Präsentationen von ProStreet auf der E3 und in München hat sich aber nicht viel getan.

Das einzige "Neue" ist die Autobahn-Strecke, die zwar schon in einigen Videos zu sehen war, aber bisher noch nicht für uns anspielbar war, und der Drag-Modus. Diesen gab es zuletzt in Need for Speed: Most Wanted -- wurde in Carbon dann aber rausgelassen. In ProStreet ist der Spielmodus leicht verändert: Zwar geht es immer noch darum im richtigen Moment zu schalten und ohne größere Schlenker über eine vorgegebene, relativ kurze Strecken zu rasen. Vor dem Start müssen Sie aber noch in einem kleinen Minispiel den nötigen Grip für die Reifen aufbauen. Dabei kann das Spiel auch noch mal seine eindrucksvollen Raucheffekte demonstrieren, die bei den normalen Rennen aber eher störend sind. Denn wenn wir aus der Verfolgerperspektive unsere Boliden über die Strecke bewegen, behindert der Rauch oft uns selbst, statt den Verfolgern die Sicht zu versperren. Zumal selbst bei kleinen Bremsmanövern so viel Quall von den Reifen aufsteigt, als wäre eine Nebelmaschine im Wagen eingebaut.

Kritik muss sich das Spiel auch beim Geschwindigkeitsgefühl gefallen lassen. Sicher, die Grafik sieht besser als in Carbon aus. Die Strecken und Autos sind detaillierter, wirken farbenfroher und realistischer. Jedoch litt die Demo-Version wie die Vorgänger unter Nachlade-Rucklern und spät auftauchende Hintergrundobjekte. Zudem verzichtet EA bei ProStreet auf die stylischen Verwischeffekte bei hohen Geschwindigkeiten oder beim Benutzen des Nitro-Turbos.

Ein echter Hingucker ist immer noch das endlich wieder vorhandene Schadenssystem. Beim Anspielen waren auch bereits die Auswirkungen auf das Fahrverhalten und die Maximalgeschwindigkeit zu spüren. Nach einem kräftigen Crash in die Leitplanke verlieren wir die Führung und können auch auf der zweiten Runde nicht mehr zu KI-Gegnern aufschließen, da unser Nissan-Prototyp kaum noch auf Speed kommt. Beschädigen wir unser Auto zu stark ist das Rennen vorbei und ein Neustart notwendig.

Mehr Details zum Mehrspielermodus will EA erst in ein paar Wochen veröffentlichen. Jedoch konnten die Entwicklern schon ein paar Fakten zum Umfang des Soloparts nennen. Nach rund 18 bis 20 Stunden sollen wir zum Street King aufsteigen können. Dazu werden wir uns rund um die Welt auf 14 Locations mit jeweils sechs bis acht Streckenvarianten beweisen müssen. Wenn wir dann noch in allen Spielmodi zur Nummer 1 aufsteigen wollen, sollen noch einmal rund 20 Stunden vergehen. Wollen wir wirklich alles im Spiel freischalten, dürften insgesamt rund 50 bis 60 Stunden nötig sein.


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