Netbooks: "Billige PCs, die nicht gut funktionieren" - Laut Nvidias CEO Jen-Hsung Huang

In einem Interview mit Laptopmag erklärte Jen-Hsung Huang, dass die aktuellen Netbooks seiner Meinung nach billige PCs seien, die nicht gut funktionieren.

von Georg Wieselsberger,
29.01.2009 13:07 Uhr

In einem Interview mit Laptopmag erklärte Jen-Hsung Huang, CEO von Nvidia, dass die aktuellen Netbooks seiner Meinung nach "billige PCs" seien, "die nicht gut funktionieren". Die Atom-Plattform schaffe eine Basis an installierten Geräten, auf denen moderne Software nicht laufen könne. Produkte von Electronic Arts, Adobe oder Microsoft würden auf diesen Geräten nicht gut laufen und das seien immerhin die Top-Softwarefirmen der Welt. Letztlich könnte die Atom-Plattform wohl sogar der Software-Industrie schaden. Ganz selbstlos scheint diese Analyse von Huang jedoch nicht zu sein, weist er doch anschließend darauf hin, dass es mit Nvidias Ion-Plattform und dem Atom-Prozessor möglich sei, einen vollwertigen PC für kaum mehr als 399 US-Dollar anzubieten. Interessant ist auch, dass Huang davon spricht, dass mit Ion CUDA, OpenCL und auch DirectX 11 auf Geräten mit kleinen oder großen Displays möglich seien. Intel und deren Atom-Plattform könnten auch von AMD "zerstört" werden, wenn die Technik von ATI mit dem AMD Neo-Prozessor kombiniert werde. Ein Atom-Prozessor mit Nvidia Ion sei aber seiner Meinung nach überlegen.

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