Nintendo Switch - Wie der Konsolen-Launch den Youporn-Traffic beeinflusst hat

Der Nintendo Switch-Launch macht sich auch bei einschlägigen Pornoseiten im Internet bemerkbar. Am Wochenende, als die Konsole auf den Markt kam, ging der Traffic deutlich zurück.

von Andre Linken, David Molke,
16.03.2017 13:36 Uhr

Der Release der Nintendo Switch hat den Youporn-Traffic beeinflusst.Der Release der Nintendo Switch hat den Youporn-Traffic beeinflusst.

Die Nintendo Switch kommt ohne Browser daher. Das bedeutet unter anderem, dass die Benutzer auf der Konsole (vorerst) keine Pornos gucken können. Was sich wiederum bei den Pornoseiten bemerkbar macht, die am Launch-Wochenende der Nintendo Switch einen Rückgang der Besucher zu vermelden hatten. Zumindest gilt das für Youporn – bei anderen derartigen Internetseiten dürfte es aber ähnliche Beobachtungen gegeben haben. Selbstverständlich bleibt unklar, ob ein implementierter Nintendo-Switch-Browser etwas daran geändert hätte.

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Fest steht allerdings, dass direkt nach dem Launch der Nintendo Switch ein deutlicher Traffic-Rückgang von Gamern auf Youporn zu verzeichnen war. Kleinere Schwankungen und Einbrüche sind ganz normal, zum Beispiel bei einem Serien-Finale, einem Feiertag oder einem Sport-Event. In den USA kam die Switch am Freitag, dem 3. März in die Läden. Youporn verzeichnete an diesem Tag einen Traffic-Rückgang von 15 Prozent. Am darauffolgenden Samstag waren es 17 Prozent und am Sonntag 13 Prozent. Laut Youporn waren das die niedrigsten Zahlen des gesamten Monats.

Dabei handelt es sich nur um die Zahlen der Gamer. Dank ausgefeilter Analyse-Software und haufenweise anonymisierter Daten kann Youporn nämlich ziemlich genau sehen, wer welche Präferenzen hat, und zwar nicht nur bei Pornos. Hardcore Gamer« und »Social Gamer« sollen am Launch-Wochenende der Nintendo Switch jeweils nur 10 Prozent weeniger Youporn-Traffic generiert haben, während Gamer allgemein auf 17 Prozent Rückgang kamen. Eine kleine Überraschung gibt es bei den »Adenture & Strategy«- sowie Action-Fans: Trotz Zelda: Breath of the Wild sank deren Traffic nur um 5 Prozent.

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Bei den meistgesuchten Begriffen mischen ebenfalls Nintendo-Figuren mit, auch wenn es keine besonders kuriosen oder witzigen Suchanfragen gegeben zu haben scheint. Die Suchanfragen nach »Link« stiegen um 164 Prozent, während die mit »Zelda« um 102 Prozent stiegen. Nintendo«-Suchanfragen erhielten einen Zuwachs von 37 Prozent.


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