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Seite 3: Nintendo Wii U - Erste Next-Gen-Konsole oder Kinderspielzeug?

Konsole und Speichermedien

Die Wii-U-Konsole selbst ist mit einer Breite von rund 17 cm, einer Tiefe von 27 cm sowie einer Höhe von etwas unter 5 cm kleiner als Xbox 360 S und Playstation 3 Slim, aber minimal größer als der eigene Vorgänger. Das Gehäuse besteht aus solidem Plastik und wiegt insgesamt 1,6 Kilogramm, besonders hochwertig wirkt es aber nicht. Vor allem die kleine Klappe an der Vorderseite, hinter der sich ein SD-Karten-Slot sowie zwei USB-2.0-Ports verbergen, schloss bei unserem Testgerät nach kurzer Zeit bereits nicht mehr vollständig und steht seitdem immer leicht offen – ein zumindest optisch störender Verarbeitungsmangel.

Wii U - Die ersten Spiele für die neue Nintendo-Konsole ansehen

Das Slot-In-Laufwerk liest Datenträger im CD/DVD/Blu-ray-Formfaktor, allerdings nur im Nintendo-eigenen Format, auf das bis zu 25 GByte passen. Reguläre Musik-CDs, Film-DVDs oder Blu-rays kann die Wii U aber nicht abspielen. Anders als bei Xbox 360 oder Playstation 3 besitzt die Wii U zudem keine interne Festplatte, sondern je nach Modell nur 8,0 (Standard-Version) beziehungsweise 32,0 GByte (Premium-Version) fest eingebauten Flash-Speicher, von denen aber nur 3,0 respektive 25,0 GByte im Auslieferungszustand frei sind. Mittels der vier USB-2.0-Ports (zwei an der Rückseite, zwei an der Front hinter der Klappe) lässt sich der Speicherplatz mit handelsüblichen externen Festplatten oder USB-Sticks fast beliebig erweitern. Eine Kapazität von bis zu 2,0 TByte ist möglich, allerdings müssen die Festplatten beziehungsweise deren Gehäuse eine eigene Stromversorgung besitzen, außer Sie wählen eine sparsame Notebook-Festplatte im 2,5-Zoll-Format. Zudem kann immer nur eine USB-Festplatte aktiv sein.

Die Wii U ist nur minimal größer als der Wii-Vorgänger.Die Wii U ist nur minimal größer als der Wii-Vorgänger.

Allerdings lassen sich die Wii-U-Spiele nicht von den Disks in den internen Speicher oder angeschlossene USB-Datenspeicher kopieren. Bei Playstation 3 und Xbox 360 können Sie dagegen jedes Spiel auf die interne Festplatte installieren. Einzig in Nintendos Online-Shop (»eShop«) gekaufte Spiele landen entweder im internen Speicher der Wii U (solange noch Platz ist) oder auf einem USB-Medium.

Der SD-Karten-Slot fasst zwar Karten mit bis zu 32,0 GByte, Spiele lassen sich darauf aber nicht speichern. Der SD-Karten-Slot dient nach aktuellem Stand der Dinge wohl nur zum Übertragen der Speicherstände und eventuell gekaufter Spiele aus Nintendos Online-Shop von der Wii auf die Wii U.

Anschlüsse und Kommunikation

An der Front der Wii U sind neben dem Power-Button noch ein Knopf zum Auswerfen der eingelegten Disks sowie ein roter Taster zum Verbinden in der Nähe befindlicher Controller untergebracht. An der Rückseite der Konsole befindet sich neben dem Netzteilanschluss ein proprietärer Stecker für die analoge AV-Verbindung zum TV sowie ein wegen der schärferen Darstellung unbedingt zu bevorzugenden HDMI-Ausgang für die digitale Übertragung. Einen eigenen Ausgang für Surround-Sound hat die Wii U nicht, sondern überträgt diesen ausschließlich mit dem Videosignal per HDMI. Ein AV-Receiver mit HDMI-Eingängen (oder ein separater Audio-Video-Splitter) ist also Pflicht, wenn Sie Surround-Sound wollen. Für Kopfhörer hat das Gamepad an der Stirnseite noch einen extra Stereo-Ausgang im 3,5-mm-Klinkenformat, ein Mikrofon für Sprach-Chats ist ebenfalls eingebaut.

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Neben dem HDMI-Port an der Rückseite der Konsole liegt noch ein Anschluss für die von der Wii bekannte Sensorleiste, die zum Betrieb der ebenfalls von der Wii stammenden und mit der Wii U kompatiblen Bewegungssteuerung WiiMote nötig ist. Wer bereits eine Wii hat, kann deren Sensorleiste auch mit der Wii U verwenden, der schwarzen Premium-Version der Wii U liegt anders als der weißen Basis-Variante aber auch eine Sensorleiste, jedoch keine passender Controller bei.

Eine Besonderheit des Gamepad-Controllers ist die integrierte NFC-Funktion (»Near Field Communication«), die wie bei Smartphones zur drahtlosen Kommunikation mit in der Nähe befindlichen NFC-Geräten dient. Außerdem sollen sich so auch besondere Charaktere oder Spielinhalte von entsprechenden NFC-Chips einlesen oder eventuell tauschen lassen. Bislang hat der NFC-Chip des Controllers aber noch keine uns bekannte praktische Anwendung. Auch einen Infrarotsender beherbergt das Gamepad, mit dem sich viele aktuelle Fernseher bedienen lassen, allerdings keine AV- oder SAT-Receiver, sodass Sie nicht komplett auf die originalen Fernbedienungen verzichten können. In Zukunft könnte Nintendo die Fernbedienungsfunktionen aber noch ausbauen, eventuell wird das Wii-U-Gamepad so noch zur vollwertigen Universal-Fernbedienung.

Vorderseite Die Front wird vom Slot-In-Laufwerk, dem dazugehörigen Öffnen-Taster und dem Power-Schalter geprägt. Dazu gibt es noch eine Taste zum Aufbau der Verbindung zum Controller sowie zwei USB-2.0-Anschlüsse hinter einer etwas wackeligen Klappe.

Rückseite An der Rückseite befinden sich das Stromanschluss, der analoge Videoausgang zum Anschluss an ältere Fernseher, und der digitale HDMI-Ausgang sowie zwei USB-2.0-Ports und die Buchse zur Verbindung mit einer Wii-Sensorleiste. Der kleine Lüfter daneben bleibt im Test durchweg leise.


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