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Auf geht's

noblechairs Epic Gaming-Stuhl - Premium-Stuhl für Profi-Gamer?

Mit besonders hochwertigen Stühlen für Spieler will sich noblechairs von der Konkurrenz abheben und im Gaming-Bereich einen Namen machen. Im Test überprüfen wir, ob dem Epic Gaming Chair das gelingt.

von Jan Purrucker,
01.08.2016 14:33 Uhr

In Deutschland vertreibt »noblechairs« seine Gaming-Stühle exklusiv über Caseking.de. Dort wird der »Epic-Gaming-Stuhl« für 340 Euro gelistet. Die Echtleder-Variante kostet stolze 550 Euro. In Deutschland vertreibt »noblechairs« seine Gaming-Stühle exklusiv über Caseking.de. Dort wird der »Epic-Gaming-Stuhl« für 340 Euro gelistet. Die Echtleder-Variante kostet stolze 550 Euro.

Noch ist der Gaming-Stuhl-Markt im Vergleich zum Angebot bei anderen Peripherie-Geräten relativ jung und die Herstellerzahl übersichtlich. Mit »noblechairs« gibt es jetzt einen weiteren Anbieter, und der will sich mit besonders edlen Sitzgelegenheiten für Gamer etablieren. Wir haben mit dem noblechairs Epic das Erstlingswerk im Test und prüfen, ob der Stuhl seinen Preis von derzeit 340 Euro wert ist.

Um den Markennamen und den Preis zu rechtfertigen, setzt noblechairs beim Epic auf hochwertige Materialien und stabile Verarbeitung. Davon können wir uns bereits nach dem Auspacken überzeugen und sind vom Design postitiv überrascht. Während beim Vertagear Racing Series SL2000 und dem DX Racer Drifting DF61 besonders die farbigen Akzente (grün und rot) auffallen, macht der noblechairs Epic einen schwarz-schlichten, aber dafür auch edleren Eindruck.

Die Rückenlehne sowie die Sitzfläche sind mit gelochtem und 1,5 mm dicken Kunstleder überzogen. Mit dem bei unserem Modell mit blauer Naht abgesteppte Wabenmuster ähnelt der Epic einen teuren Sportwagensitz. Seitlich verlaufen zwei Streifen, die an Wildleder erinnern und zur qualitativen Optik und Sitzgefühl beitragen. Abgerundet wird das noble Design durch das mit einer Krone versehene Firmenlogo, das sich eingeprägt auf der Kopfstütze, einer Aluminium-Platte auf der Rückenlehne und eingestickt in die Sitzfläche findet.

Hinweis: Wir sind keine Ärzte, die medizinischen Rat geben können. Und je nachdem, wen man fragt, bekommt man in Sachen Gesundheit teils sehr unterschiedliche professionelle Meinungen zu hören. Eines dürfte allerdings recht unstrittig sein: Sitzen ist keine besonders gesundheitsförderliche (Un-)Tätigkeit - vor allem nicht über einen längeren Zeitraum und wenn man praktisch regungslos in derselben Position verharrt. Welche Charakteristika ein ergonomisch ideal geformtes Sitzmöbel haben sollte, ist dagegen nicht so leicht zu beantworten.

Wer aus beruflichen oder anderen Gründen wie dem PC-Spielen viel Zeit sitzend verbringt, der sollte laut unseren Recherchen vor allem darauf achten, sich regelmäßig zwischendurch zu bewegen, also immer wieder Mal aufstehen und kurz etwas anderes machen.

Für die Sitzposition empfiehlt sich eine möglichst aufrechte Haltung, die zumindest zeitweise auch ohne sich anzulehnen eingenommen werden sollte. Außerdem ist es sinnvoll, die Sitzposition immer wieder leicht zu verändern, um nicht stets dieselben Körperbereiche zu belasten.

Aufbau, Komfort und Material

Logo Eine Krone als Logo: Noblechairs siedelt den Epic-Stuhl im Premium-Segment an.

Schriftzug Der Noble-Schriftzug findet sich auch sauber eingestickt auf der Sitzfläche.

Sitzfläche Das Wabenmuster auf der Sitzfläche und der Rückenlehne bietet einerseites etwas mehr Halt und Belüftung, zum anderen trägt es zur hochwertigen Optik bei.

Details Die seitlich angebrachten Säume erinnern an Wildleder und fühlen sich sehr angenehm an.

Bei der Verarbeitung gibt es ebenfalls kaum Grund zur Kritik. Alle Teile wirken sehr solide und lassen sich dank sauber vorgebohrten Löchern und Gewinden schnell zusammenschrauben. Das Kunstleder auf der Sitzfläche und der Rückenlehne ist präzise aufgezogen und vernäht. Im Langzeittest überzeugte uns besonders die stabile Unterkonstruktion des Epic.

Im Gegensatz zum Vertagear SL 2000 quietscht und knarzt der Stuhl auch nach mehreren Wochen nicht. Allerdings zeigen sich Abnutzungserscheinungen an den blauen Ziernähten – an einigen wenigen Stellen ist der Faden nicht mehr ganz straff, was sich negativ auf die Optik auswirkt.

Im Punkto Komfort gefällt uns der noblechairs Epic etwas besser als die bisherigen Testmodelle. Die Polsterung fällt durch den besonders stark verdichteten Kaltschaum etwas straffer aus als beim DX Racer und dem Vertagear. Allerdings bleibt sie dabei bequem und sollte selbst nach Jahren nicht »durchgesessen« sein.

Mit 35 cm für die Kontaktfläche ist die Rückenlehne etwas breiter als beim DX Racer DF61 (31 cm) und Vertagear SL2000 (29 cm). Dadurch fühlt man sich auch mit einem breiteren Rücken weniger stark eingezwängt, ohne auf Seitenhalt verzichten zu müssen.

Ergonomie

Wer bei CS: GO mal wieder direkt zum Anfang der Runde das Zeitliche segnet und sich in der Wartezeit kurz ausruhen will, kann die Rückenlehne um bis zu 135 Grad nach hinten klappen. Dafür ziehen wir rechts neben der Sitzfläche an einem Hebel und richten uns dank Federunterstützung auch schnell wieder auf. Die Sitzhöhe können wir über einen weiteren Hebel auf der rechten Seite stufenlos einstellen (49,5 bis 59,5 cm).

Wiederum links neben der Sitzfläche befindet sich der dritte Hebel, um die Wippfunktion (bis 11 Grad) zu steuern. Generell lässt sich die Sitzposition des Epic so sehr schnell an die eigenen Vorlieben anpassen und die Konstruktion macht einen stabilen Eindruck. Das gilt auch für die beiden Armlehnen, die sich nach vorn und hinten verschieben und in der Höhe, Breite sowie dem Winkel zur Sitzfläche verstellen lassen.

Wie bei Gaming-Stühlen üblich, legt noblechairs dem Epic zwei Kissen bei. Die können wir als Unterstützung für die Lendenwirbelsäule und den Nacken an der Rückenlehne befestigen. Bei längerem Sitzen möchten wir gerade auf das untere Kissen und die spürbare Entlastung des Rückens nicht mehr verzichten. Im Vergleich zum DX Racer DF61 und dem Vertagear SL2000 sind die noblechairs-Kissen nicht mit Kunstleder sonder mit Stoff bezogen und fallen etwas weicher aus. Wir empfinden sie dadurch bequemer und auf Dauer angenehmer.

Maße Mit seinen relativ großzügig bemessenen Dimensionen sitzen auch große Spieler auf dem Epic bequem. Zudem lässt sich die Sitzpostion über drei Hebel schnell anpassen.

Armlehnen Die beiden Armlehnen sind stabil und lassen sich in mehrere Richtungen verstellen.

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