Nvidia - Lieferprobleme bei Grafikkarten? (Update)

Nvidia soll seit ein oder zwei Monaten Probleme haben, ausreichende Mengen des aktuellen GT200-Grafikchips an seine Partner auszuliefern. Diese würden sich bereits beschweren.

von Georg Wieselsberger,
06.10.2009 15:41 Uhr

Wie Fudzilla meldet, soll Nvidia seit ein oder zwei Monaten Probleme haben, ausreichende Mengen des aktuellen GT200-Grafikchips an seine Partner auszuliefern. Diese würden sich bereits beschweren und die Tatsache, dass AMD gerade eben seine ersten DirectX-11-Karten wie die Radeon HD 5870 veröffentlicht hat, würde die Lage noch verschlimmern.

Zwar könne auch AMD die Nachfrage nach den neuen Karten nicht komplett befriedigen, aber immerhin seien sie verfügbar, während Nvidia nur darauf hoffen könne, dass allgemein positiv auf die Vorstellung des Fermi-Chips reagiert werde. Fudzilla befürchtet allerdings, dass der Lieferengpass beim GT200 schlicht durch Fermi-Lieferprobleme ersetzt werden könnte.

Sowohl professionelle Anwender als auch Gamer könnten aufgrund der vermeintlich fantastischen Performance des Fermi-Chips mehr Karten nachfragen, als Nvidia liefern könne. Bisher ist jedoch nach wie vor unklar, welche Spieleleistung der Fermi-Chip wirklich bieten kann. Lieferprobleme beim GT200 würden auch Preissenkungen bei aktuellen Nvidia-Karten eher unwahrscheinlich machen.

Update 6. Oktober 2009

Wie DigiTimes meldet, sollen die Lieferprobleme der DirectX-10-Grafikchips in 55-nm-Bauweise nicht nur Nvidia, sondern auch den Konkurrenten AMD betreffen. Beide Firmen würden sich auf die DirectX-11-Grafikchips konzentrieren, die in 40 nm hergestellt werden. Quelle dieser Information ist die chinesische Commercial Times.

Da Nvidia allerdings so schnell wie möglich seine neuen DirectX-11-Karten auf den Markt bringen wolle, gäbe es keine Pläne, die Produktion der aktuellen Karten mit GT200-Grafikchip zu erhöhen, da man sonst befürchte, auf Lagerbeständen sitzen zu bleiben.

AMD hat jedoch seine Radeon HD 5870 bereits auf dem Markt hat, und kann vermutlich ohne größere Probleme die Produktion der älteren Karten zurückfahren, da man diese durch neue Modelle ersetzen kann.

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