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Nvidia Ansel - Screenshot-Tool mit VR- und 360-Grad-Bildern

Wie funktioniert das Spiele-Screenshot-Tool Ansel von Nvidia? Wir zeigen anhand von Mirror's Edge Catalyst, was das Tool im Detail kann.

von Nils Raettig,
18.07.2016 16:20 Uhr

Mit Nvidias Screenshot-Tool Ansel können Sie unter anderem solche 360 Grad-Bilder erstellen. Momentan wird Ansel aber nur von Mirror's Edge Catalyst unterstützt.Mit Nvidias Screenshot-Tool Ansel können Sie unter anderem solche 360 Grad-Bilder erstellen. Momentan wird Ansel aber nur von Mirror's Edge Catalyst unterstützt.

Bei der Präsentation der Pascal-Grafikkarte Geforce GTX 1080 hat Nvidia auch das neue Screenshot-Tool Ansel vorgestellt. Statt einfach nur das abzuspeichern, was gerade auf dem Monitor zu sehen ist, erlaubt Ansel unter anderen die Änderung der Kameraposition und des Sichtfelds sowie das Erstellen von VR-tauglichen Bildern.

Dazu wird das Spielgeschehen per Tastenkombination »Alt + F2« eingefroren. Am linken Bildschirmrand öffnet sich gleichzeitig eine Leiste mit den verschiedenen Optionen von Ansel, die wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen.

Nvidia Ansel – Systemvoraussetzungen:

• eine der unterstützten Nvidia-Grafikkarten ab der Geforce GTX 650 (die vollständige Liste finden Sie unter www.geforce.com)
• eines der unterstützten Spiele (bislang nur Mirror's Edge Catalyst, weitere Titel wie The Division oder The Witcher 3 sollen folgen)
• mindestens den Geforce-Treiber 368.81

Ansel-Funktionen: Kameraposition ändern

Verschiedene Kamerapositionen Ansel erlaubt das Verändern der Kameraperspektive, allerdings nur in einem gewissen Radius um die Spielfigur herum.

Wände als Hindernis? Wie große der Radius ist und ob Sie wie in Mirror's Edge Catalyst auch durch Wände fliegen können, bestimmen die Entwickler selbst.

Sobald Sie das Spielgeschehen über die Ansel-Tastenkombination »Alt + F2« pausiert haben, können Sie die Kameraposition per WASD-Tasten und Mauseingaben verändern, allerdings nur in einem bestimmten Radius um die Spielfigur herum.

Interessante Randnotiz: Gerade in Bezug auf Multiplayer-Titel wie The Division haben Spieler aufgrund des Cheat-Potentials Bedenken gegenüber Ansel geäußert, weil sich das Tool theoretisch auch zum Ausspähen der Spielwelt nach Gegnern nutzen ließe.

In welchem Umfang und in welchen Modi sich die Kameraposition verändern lässt, liegt laut Nvidia aber jeweils bei den Entwicklern selbst, zudem pausiert das Spielgeschehen nur auf dem eigenen Rechner – dadurch wird man bei der Nutzung von Ansel in Multiplayer-Spielen zu einem leichten Opfer.

Kamerafilter

Nvidia Ansel - Filter ansehen

Um die Optik des Screenshots zu verändern, bietet Ansel momentan sechs vorgegebene Filter an. Dazu zählen die üblichen Verdächtigen wie Sepia, Schwarz/Weiß oder auch die Bleistiftzeichnung. Außerdem können Sie einen eigenen Filter erstellen und dabei Parameter wie die Helligkeit, den Kontrast oder die Vignettierung stufenweise anpassen.

FOV / Sichtfeld

Field of View 90 Grad Diese Szene wurde bei dem für Mirror's Edge Catalyst standardmäßigen Sichtfeld von 90 Grad erstellt.

40 Grad Wählen wir den niedrigsten Wert von 40 Grad, ist deutlich weniger vom Spielgeschehen zu sehen.

140 Grad Die höchste Einstellung liegt bei 140 Grad, sie erlaubt eine gute Übersicht über das Geschehen.

Wie viel von der aktuellen Spielwelt sichtbar ist, lässt sich in Ansel über eine Veränderung des Sichtfelds bestimmen. Im Falle von Mirror's Edge Catalyst liegt der Standardwert bei 90 Grad, der Minmalwert bei 40 Grad und der Maximalwert bei 140 Grad.

Kameradrehung

Drehung um 90 Grad Nvidia Ansel - Drehung um 90 Grad

Drehung um 45 Grad Nvidia Ansel - Drehung um 45 Grad

Wer möchte, der kann das Bild auch um maximal 90 Grad nach links oder rechts drehen, Zwischenstufen wie 45 Grad sind ebenfalls auswählbar.

Screenshot erstellen

Die letzte und wichtigste Funktion umfasst die Auswahl des Screenshot-Formats. Normale Bildschirmfotos werden im png-Format gespeichert, 360-Grad-Bilder mit Rundumansicht im jpg-Format. Zusätzlich können Sie beide Varianten auch im Stereo-Modus für die 3D-Darstellung oder das Betrachten per VR-Brille speichern.

Normale Stereo-Bilder sichert Ansel im jps-Format (»JPEG Stereoscopic«), das auch bei Nvidias 3D Vision Fotoanzeige zum Einsatz kommt, die 360-Grad-Stereo-Bilder werden wieder im jpg-Format hinterlegt. Die Stereo-Ansicht per 3D Vision hat bei einem ersten Test nicht funktioniert, das Betrachten der Bilder per VR-Headset konnten wir aus Zeitgründen noch nicht ausprobieren.

Wie genau Sie sich 360 Grad-Bilder generell ansehen können, beschreibt Nvidia auf einer eigenes eingerichteten Seite unter www.geforce.com. Neben VR-Headsets wie der HTC Vive oder der Oculus Rift eignen sich dazu auch Smartphones und Google Cardboard.

Das auf der Ansel-Seite angekündigte Speichern in einer extrem hohen Auflösung (»Super Resolution«) sowie im EXR-Format für besonders hohe Kontraste (Stichwort »HDR«) wird momentan (beziehungsweise in Mirror's Edge Catalyst) noch nicht unterstützt.

Auswahl des Screenshot-Formats Über einen Schieberegler unten links in der Optionsleiste bestimmen Sie die verschiedenen Screenshot-Formate.

Screenshot-Größe Bei den 360 Grad-Aufnahmen können Sie auch die Größe festlegen, Full HD-Bilder sind je nach Setting etwa 32 bis 64 MByte groß.

Screenshot-Erstellung Das Erstellen eines 360 Grad-Bildes im Stereo-Format dauert mit circa zwanzig Sekunden am längsten.

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