Nvidia - Beklagt sich wie AMD über Intel-Rabatte

AMD hat sich vor ein paar Tagen überraschend mit Intel geeinigt und die Beschwerden über das Geschäftsgebaren des Marktführers ad acta gelegt – und dafür unter anderem 1,25 Milliarden US-Dollar erhalten.

von Georg Wieselsberger,
16.11.2009 10:33 Uhr

Auch Nvidia hat laut Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang unter der Preisgestaltung von Intel zu leiden,wie cnet berichtet. So würde Intel den Atom-Prozessor mit Chipsatz für 25 US-Dollar verkaufen, wer aber nur die Atom-CPU erwerben möchte, weil er den Nvidia ION-Chipsatz einsetzen will, müsse 45 US-Dollar bezahlen.

Auch der Kauf des Komplettpaketes für 25 Dollar und der Wiederverkauf des nicht benötigten Chipsatzes seien nicht möglich. Welchen Sinn hätte die Lizenz von Intel an Nvidia, wenn es unmöglich sei, gegen die Preise der Intel-Bundles anzutreten, fragt Huang.

Diese Argumentation erinnert stark an die letztlich erfolgreichen Beschwerden von AMD. Doch laut Intel-Sprecher Chuck Mulloy trickst Huang. Die 45 Dollar seien ein Listenpreis, den niemand bezahle, die 25 Dollar seien ein ausgehandelter Preis. Man verkaufe alles oberhalb der Kosten und das sei weltweit legal.

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