Nvidia-Boss Huang - »Revolution oder Stillstand« bei Grafikchips

Der CEO von Nvidia, Jen-Hsun Huang sprach im April 2008, Nvidia würde »a can of whoop ass« für die Konkurrenten öffnen, ihnen also in den Hintern treten. Dieses Schicksal prophezeit er Intel nun für 2010.

von Georg Wieselsberger,
25.11.2009 15:05 Uhr

Das Interview mit T-Break Tech hat vor allem die Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Nvidia zum Thema. Huang erzählt, wie plötzlich fallende Speicherpreise Nvidia beinahe vernichtet hätten, noch bevor man überhaupt gegen 3Dfx hatte antreten können. Die Idee, Geometrie auf dem Grafikchip statt auf der CPU berechnen zu lassen, war wohl der erste Moment, in dem Nvidia sich gegen Intel stellte, denn »Intel hasste die Idee natürlich«, so Huang.

Jeder habe davon abgeraten, genauso wie bei SLI auch, und Nvidia habe es dennoch durchgezogen. Aus der Geforce FX, oft verspottet als »Laubsauger«, hätte man gelernt und deswegen würde man nun die Fermi-Architektur genau erklären, damit jeder verstehe, wie sie funktioniert und dass die Leistung deutlich besser sei.

Die Karikaturen über Intel findet Huang selbst lustig und fügt hinzu, dass früher Bauern Humor gegen Tyrannen eingesetzt hätten. Es helfe dabei, Frust abzubauen. Aber Intel habe Angst vor Nvidia, nur deswegen habe ein derart großes Unternehmen ein kleineres verklagt. »Du kannst das aufschreiben: Wir werden ihnen in den Hintern treten, wenn wir nächstes Jahr vor Gericht ziehen«, fügte der Nvidia-Boss hinzu.

Zu den neuen Fermi-Grafikchips erklärte er noch, dass man eine GPU-Revolution brauche, wolle man nicht stillstehen und die Kunden mit immer den gleichen Dingen langweilen. Darum habe man PhysX erfunden und auch nicht einfach den GT200-Chip genommen und DirectX 11 hinzugefügt. Das sei schließlich kinderleicht.

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