Nvidia Geforce GTX 1050 (Ti) im Notebook - Für preiswerte Gaming-Notebooks

Nvidia stellt im Rahmen der CES 2017 zwei neue Notebook-Grafikchips vor, die sich vor allem für günstige aber gamingtaugliche Notebooks eignen sollen.

von Dennis Ziesecke,
04.01.2017 06:20 Uhr

Notebooks wie das Lenovo Legion Y520 nutzen die neuen Mobil-GPUs von Nvidia.Notebooks wie das Lenovo Legion Y520 nutzen die neuen Mobil-GPUs von Nvidia.

Auch bei den mobilen Mittelklasse-GPUs Geforce GTX 1050 und GTX 1050 Ti setzt Nvidia auf starke Desktop-Ähnlichkeiten. Die mobile Variante des Pascal-Grafikchips in Form der GTX 1050 (ohne Mobil-Suffix wie noch bei der Vorgängergeneration) taktet in der Basis genauso hoch wie die Desktop-Version, beim Turbo sind es sogar 25 Megahertz mehr. Ein weiterer Vorteil der mobilen Geforce GTX 1050: Sie kann auf 4,0 GByte VRAM zurückgreifen. Das Desktop-Pendant ist auf die Hälfte begrenzt, was sie für kommende Spiele wenig empfehlenswert macht. Gleich bleibt hingegen die Menge der Shadereinheiten mit 640.

Geforce GTX 1050 Ti im Notebook schneller als im Desktop

Bei der mobilen Geforce GTX 1050 Ti hebt Nvidia den Basistakt um 203 MHz an. Die Speicherbestückung entspricht der stationären Version der GPU. Auch hier ist also vergleichsweise viel Leistung für mobile Geräte möglich, auch wenn das Speicherinterface bei den beiden Chips mit 128 Bit bei hohen Anforderungen an die Bandbreite limitiert. Sowohl bei der Desktop- als auch bei der Notebook-Version sind 768 Shadereinheiten vorhanden.

Hersteller wie Lenovo, Asus und MSI stellen zur CES 2017 bereits zahlreiche Notebooks mit den mobilen Pascal-GPUs vor. Besonders preiswerte Modelle sollen bereits bei 799$ beginnen, Geräte mit der Geforce GTX 1050 Ti dürften sich preislich als Nachfolge von Geräten mit der Geforce GTX 960M einpendeln, dabei aber spürbar mehr Leistung bieten.


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