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Nvidia Geforce GTX 560 - Nicht genug Spieleleistung fürs Geld

Im Test der Geforce GTX 560 fragen wir uns, wer die neue Grafikkarte eigentlich kaufen soll. Die Benchmarks der GTX 560 ohne »Ti« sind jedenfalls enttäuschend.

von Daniel Visarius,
17.05.2011 14:45 Uhr

Die meisten Spieler kaufen Grafikkarten zwischen 100 und 200 Euro, und genau dort klafft in Nvidias Angebot eine Lücke, die die neue Geforce GTX 560 für 165 Euro schließen soll. Preislich oberhalb der nach wie vor gefragten Geforce GTX 460 (ab 130 Euro) angesiedelt, soll die GTX 560 die ab 140 Euro verfügbare Radeon HD 6870 angreifen, die ihrerseits aber bereits so schnell ist wie Nvidias nächst größeres Modell, die Geforce GTX 560 Ti (ab 180 Euro).

Im Test muss sich die Geforce GTX 560 unserem Benchmark-Parcours und der starken Radeon-Konkurrenz stellen. Technisch gibt es keine Überraschungen, im Gegenteil: Die neue GTX 560 ist nichts anderes als eine auf das Leistungsniveau einer Geforce GTX 460 mit 1,0 GByte Videospeicher beschnittene Geforce GTX 560 Ti, nur die Taktfrequenzen liegen ein gutes Stück über denen der GTX 460. Um diesen alten Wein in neuen Schläuchen zu kaschieren, wollte Nvidia keine Referenzgrafikkarten zum Test herausrücken, sondern nur ab Werk übertaktete Versionen der Hersteller. Wir testen die GTX 560 aber mit den von NVidia vorgegebenen, normalen Taktfrequenzen von 810/1.620/4.000 MHz, um Ihnen ein realistisches Bild der Grafikkarte liefern zu können, denn längst nicht alle Hersteller bringen ausschließlich übertaktete Platinen heraus. Zudem unterschieden sich die übertakteten Modelle bei Leistung und Stromverbrauch mitunter deutlich.

Die Geforce GTX 560 ist im Wesentlichen eine stark übertaktete Geforce GTX 460.Die Geforce GTX 560 ist im Wesentlichen eine stark übertaktete Geforce GTX 460.

Die Geforce GTX 560 im Detail

Zur Geforce GTX 560 gab Nvidia im Vorfeld keinerlei technische Daten an die Presse, wie das sonst üblich ist. Deshalb haben wir unsere Kontakte spielen lassen müssen und wie andere Webseiten auch die wichtigsten Angaben im Umfeld von Nvidia recherchiert. Um es kurz zu machen: Die Geforce GTX 560 verwendet zwar den GF114-Grafikprozessor, der auch auf der Geforce GTX 560 Ti zum Einsatz kommt. Von den 384 Shader-Einheiten sind allerdings wie auf der GTX 460 mit GF104-Grafikchip nur 336 Rechenwerke aktiv. Das Speicher-Interface ist weiter 256 Bit breit und der GDDR5-Videospeicher 1,0 GByte groß.

Gegenüber der beliebten Geforce GTX 460 steigt die Leistung allein durch die höheren Taktfrequenzen. Der Grafikchip läuft auf der GTX 560 mit 810 statt 675 MHz, die Shader-Einheiten mit nun 1.620 statt 1.350 MHz. Eine Steigerung um 20 Prozent! Nur besitzen bereits manche übertaktete GTX-460-Platinen ähnlich hohe Megahertz-Zahlen, zum Beispiel die Zotac Geforce GTX 460 AMP! (ab 155 Euro), die exakt genauso hoch getaktet ist wie die GTX 560 (und ebenfalls über einen effektiven Speichertakt von 4.000 MHz verfügt).

Geforce GTX 560 - Launch-Trailer 3:26 Geforce GTX 560 - Launch-Trailer

Die Geforce GTX 560 hat zumindest im Referenzdesign von Nvidia den gleichen Kühler wie die Geforce GTX 460. Über SLI dürfen Sie zwei Karten zusammenschließen, und über die zwei DVI- und den einen Mini-HDMI-Ausgang lassen sich maximal zwei Monitore gleichzeitig ansteuern. Per HDMI kann die Geforce GTX 560 zudem 3D-Blu-rays sowie die Heimkino-Soundstandards Dolby True HD sowie DTS HS Master Audio (beide auch per Bitstreaming) an einen entsprechend ausgerüsteten Verstärker weiterleiten.

Spieleleistung

Für den Test der Geforce GTX 560 verwenden wir unser gewohntes Grafikkarten-Testsystem, das mit einem 3,2 GHz schnellen Core-i7-Vierkerner sowie 6,0 GByte DDR3-Arbeitsspeicher noch immer schnell genug ist. Die Performance unter DirectX 11 messen wir mit F1 2010 , Metro 2033 und dem kostenlosen Battleforge . Unter DirectX 10 muss sich die GTX 560 dem Benchmark von Crysis stellen, die Leistung unter DirectX 9 ermitteln wir mit Call of Duty: Black Ops und Mafia 2 .

Benchmarks

Unsere Benchmark-Tests ohne Kantenglättung absolviert die Geforce GTX 560 mit 51,0 zu 41,3 fps um sehr gute 23 Prozent schneller als die GTX 460 mit 1,0 GByte, die teurere Geforce GTX 560 Ti ist lediglich fünf Prozent flotter. Praktisch genauso schnell wie die GTX 560 Ti rechnet aber die Radeon HD 6870 , die erheblich weniger kostet als die GTX 560 ohne »Ti«. Und mit 51,0 zu 50,5 fps erreicht die GTX 560 nur eine ähnlich hohe Bildwiederholrate wie die bald eineinhalb Jahre alte Radeon HD 5850 . Die Leistung der GTX 560 geht auf den ersten Blick also in Ordnung, ihr Preis von voraussichtlich mindestens 165 Euro scheint im Konkurrenzvergleich eher das Problem.


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