Nvidia macht mehr Umsatz - Geforce-GTX-970-Kritik schadet nicht

Nvidia hat die Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal veröffentlicht. Die Diskussionen um die VRAM-Größe der Geforce GTX 970 haben dem Unternehmen wohl nicht geschadet.

von Georg Wieselsberger,
08.05.2015 13:30 Uhr

Nvidia hat seine aktuellen Geschäftszahlen bekanntgegeben.Nvidia hat seine aktuellen Geschäftszahlen bekanntgegeben.

Nvidia kann auf ein relativ erfolgreiches Quartal zurückblicken. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs der Umsatz um vier Prozent auf nun 1,151 Milliarden US-Dollar. Diese Zahl liegt etwas unter den Erwartungen der Analysten. Der Gewinn fiel im rund zwei Prozent auf 134 Millionen US-Dollar und war damit etwas höher als erwartet. Die wochenlangen Diskussionen um die Geforce GTX 970 und deren 4 GByte großen Videospeicher, von dem nur 3,5 GByte hohe Leistung bieten, hat sich offensichtlich nicht auf den Erfolg der Geforce-Sparte von Nvidia ausgewirkt.

Denn gerade dieser Bereich der Geforce-GTX-Grafikkarten für Desktop-Rechner und Notebooks wuchs um 14 Prozent und trug damit maßgeblich zum Umsatzwachstum bei. Zusammen mit den Tesla- und Quadro-Produkten lag der Umsatz mit Grafikchips bei 940 Millionen US-Dollar und macht damit den Löwenanteil des Gesamtumsatzes aus. Die Tegra-Prozessesoren, die für Nvidia zukünftig ein wichtiges Standbein sein wollen. waren für 145 Millionen US-Dollar an Umsatz verantwortlich. Das ist ein Plus von rund vier Prozent. Nvidia will die Tegra-Prozessoren nun vor allem auf Gaming-Produkte und für in Fahrzeuge integrierte Rechner ausrichten.

Da Nvidia bei seinem Ausblick auf das nächste Quartal recht vorsichtig ist und einen geringeren Umsatz rund um die Marke von 1,01 Milliarden US-Dollar erwartet, sank die Aktie nach der Bekanntgabe der Geschäftszahlen leicht. Nvidia kündigte außerdem an, die im Mai 2011 für 367 Millionen US-Dollar übernommene Modemsparte Icera zu schließen und bei Interesse zu verkaufen. Das Unternehmen will demnächst auch mit den Bauarbeiten an einem neuen Hauptquartier beginnen, das rund 380 Millionen US-Dollar kosten soll und wie das bisherige in Santa Clara entstehen soll.

Quelle: Seekinngalpha


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