Nvidia Maxwell-Grafikkarten - Gerüchte über Grafikchips mit 16 statt 20 Nanometern

Nvidia plant laut Gerüchten vier neue Modelle, die Grafikchips mit der neuen Maxwell-Architektur einsetzen.

von Georg Wieselsberger,
07.07.2014 08:34 Uhr

Nvidia plant angeblich, bei seinen Grafikchips den 20-Nanometer-Prozess zu überspringen.Nvidia plant angeblich, bei seinen Grafikchips den 20-Nanometer-Prozess zu überspringen.

Nvidia arbeitet laut inoffiziellen Informationen an vier neuen Geforce-Grafikkarten, die Grafikchips mit der Maxwell-Architektur verwenden. Wenig überraschend soll es sich dabei um eine Geforce GTX 860, Geforce GTX 770, Geforce GTX 880 und eine Geforce GTX 880 Ti handeln, die sich jeweils durch die Anzahl der Shader-Einheiten unterscheiden. Der komplette GM204-Grafikchip soll angeblich bis zu 2.560 Stück davon besitzen.

Im dritten Quartal 2014 soll die Geforce GTX 880 erscheinen, deren GPU noch im bisherigen 28-Nanometer-Verfahren hergestellt wird. Aktuell ist noch kein Auftragshersteller in der Lage, ausreichend Grafikchips mit den kleineren 20-Nanometer-Strukturen zu produzieren. Überraschend ist daher die Behauptung, die die nicht unbedingt als Nvidia-freundlich bekannte Webseite SemiAccurate aufstellt.

So soll Nvidia angeblich planen, den 20-Nanometer-Prozess komplett zu überspringen und bei einem Refresh der Maxwell-Grafikchips und kommenden Generationen gleich auf Strukturen mit nur noch 16 Nanometern zu setzen. Da dies aber erneut von den Möglichkeiten des Auftragshersteller TSMC abhängen dürfte, könnten die neueren GM204B-Grafikchips laut Videocardz nur in geringer Auflage zum geplanten Termin Anfang 2015 erscheinen, vielleicht sogar weiterhin in 28-Nanometern und mit nur geringen Unterschieden auf Grafikkarten mit den gleichen Bezeichnungen.

Sollte der GM204B aber wirklich in 16 Nanometern und in ausreichenden Mengen produziert werden können, so dürfte unter anderem die Energieaufnahme deutlich sinken. Nvidia könnte dann neue Versionen auf den Markt bringen, etwa eine Geforce GTX 880 Green. Müsste Nvidia auf größere Mengen warten, dürfte sich das Ganze verschieben und erst die Geforce-GTX-900-Serie mit GPUs in 16 Nanometern ausgestattet werden. Ob die Angaben von SemiAccurate zum Überspringen des 20-nm-Prozesses korrekt sind, ist unklar, auch wenn die Webseite in Sachen Nvidia oft gut informiert ist.

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