Nvidia Pascal-Grafikchip - Details zu Geforce-Grafikkarten mit dem Maxwell-Nachfolger

Nvidia hat während der Graphics Technology Conference in Japan einige neue Informationen zur kommenden Grafikchip-Generation Pascal bekanntgegeben.

von Georg Wieselsberger,
19.11.2015 08:56 Uhr

Nvidia hat auf GTC Japan auch über die neuen Pascal-GPUs gesprochen.Nvidia hat auf GTC Japan auch über die neuen Pascal-GPUs gesprochen.

Die aktuellen Nvidia-Grafikkarten wie die Geforce GTX 980 Ti verwenden Grafikchips mit einer Architektur, die nach dem schottischen Physiker James Clerk Maxwell benannt ist. Im Jahr 2016 wird Nvidia eine neue Grafikchip-Generation auf den Markt bringen, die den Codenamen Pascal trägt – eine Hommage an den französischen Physiker und Mathematiker Blaise Pascal. In Japan hat Nvidia während der Graphics Technology Conference neue Informationen zu diesen neuen GPUs bekanntgegeben.

Die Pascal-Chips sollen pro Watt die doppelte Leistung im Vergleich zu Maxwell liefern. Die größten Geforce-Modelle werden mit vier Stapeln mit je 4 GByte HBM2 als Videospeicher ausgestattet sein und damit maximal mit 16 GByte antreten. Die Speicherbandbreite beträgt dabei bis zu 1 TByte pro Sekunde. Da Pascal aber bis zu 32 GByte VRAM verwenden kann, dürften Profi-Grafikkarten der Tesla- oder Quadro-Serie auch mit mehr Speicher angeboten werden.

Außerdem wird Nvidia mit NVLink eine neue Technik einführen, die zwei Grafikchips direkt miteinander verbindet, so dass jede GPU auch direkt auf den Grafikspeicher der anderen GPU zugreifen kann. Das soll die Leistung vor allen bei hohen Auflösungen wegen des verbesserten Speichermanagements deutlich verbessern und auch bei den neuen Grafikschnittstellen DirectX 12 und Vulkan Vorteile bringen. NVLink ist laut Nvidia fünf Mal schneller als die bisherigen Verbindungen.

Nvidia wird wie üblich TSMC als Auftragshersteller und deren neuen 16-Nanometer-FinFET-Prozess nutzen. Der ersten Geforce-Grafikkarten mit Pascal-GPU sollen laut Gerüchten im ersten Halbjahr 2016 erscheinen. Hinweise auf bereits getestete Prototypen sind bereits vor einigen Wochen im Web aufgetaucht.

Quelle: VRWorld

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