Nvidia - Probleme mit dem Call of Juarez-Benchmark

Laut Nvidia enthält der letzte Woche veröffentlichte DirectX 10-Benchmark zum Spiel Call of Juarez Programmteile, die die Leistung von Nvidia-Hardware erheblich reduzieren. Damit sei der Benchmark extrem auf ATi zugeschnitten.

von Georg Wieselsberger,
15.06.2007 15:52 Uhr

Laut Nvidia enthält der letzte Woche veröffentlichte DirectX 10-Benchmark zum Spiel Call of Juarez Programmteile, die die Leistung von Nvidia-Hardware erheblich reduzieren. Damit sei der Benchmark extrem auf ATi zugeschnitten.

So wären im Benchmark die Fähigkeiten der Nvidia-Karten, bestimmte Antialiasing-Berechnungen in Hardware auszuführen, deaktiviert und damit die GeForce-Karten gezwungen, statt dessen diese Berechnungen wie ATi-Karten softwarebasiert auszuführen. Damit würde die Leistung der Nvidia-Produkte künstlich verringert und den Anwendern der Vorteil einer wesentlichen Funktion, die die Kokurrenz nicht besitzt, verwehrt.

Ausserdem gäbe es einen versteckten "ExtraQuality"-Parameter, der nur über die Konfigurationsdatei selbst eingestellt werden kann, aber auf Nvidia-Hardware in jedem Fall aktiv ist, egal welcher Wert eingestellt wurde. Auch hier würde die Leistung der Nvidia-Karten künstlich gesenkt.

Letztlich sei auch Shader-Code verändert worden, wodurch die Performance von GeForce-Karten um 10-14% sinkt, ohne jedoch die Bildqualität zu verbessern.


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