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Auf geht's

Nvidia Shadowplay - Fraps-Alternative von Nvidia

Let's Play Videos werden immer beliebter, doch bisher war häufig die Aufnahme-Software ein Stolperstein für viele Einsteiger. Mit Shadowplay will Nvidia den Einstieg erleichtern und kostenpflichtigen Programmen wie Fraps Paroli bieten.

von Lucas Manhardt,
01.01.2014 07:00 Uhr

Nvidias Aufnahme- und Streaming-Tool Shadowplay ist Teil von Geforce Experience, das einen an Treiber-Updates erinnert und Spiele-Optimierung auf Knopfdruck bietet.Nvidias Aufnahme- und Streaming-Tool Shadowplay ist Teil von Geforce Experience, das einen an Treiber-Updates erinnert und Spiele-Optimierung auf Knopfdruck bietet.

Jeder hat schon einmal einen besonders coolen Moment in einem Computerspiel erlebt, den er im Nachhinein gerne aufgenommen hätte. Mit Shadowplay wird nun genau das relativ problemlos möglich, solange eine halbwegs aktuelle Geforce in Ihrem PC steckt. Besitzer einer Nvidia Grafikkarte ab der Kepler-Generation (GTX 600 und GTX 700) können seit Kurzem eine neue Version der zu dem GameReady-Treibern gehörenden Software Geforce Experience herunterladen. Diese Version beinhaltet neben der (nicht sehr empfehlenswerten) Spiele-Optimierung auf Knopfdruck auch die Aufnahme-Software »Shadowplay«. Shadowplay benutzt den internen H.264-Encoder der Geforce-Grafikkarte, um während des Spielens Aufnahmen des Bildschirminhaltes anzufertigen, zu komprimieren und zwischenzuspeichern.

Entweder schneiden Sie komplett alles mit oder auf Tastendruck wird rückwirkend ein vorher eingestellter Zeitraum aufgenommen. Außerdem können Sie seit dem neuesten Update von Geforce Experience auch kostenlos Ihre Spiele-Sessions zu Twitch.tv streamen.

Funktionsweise

Shadowplay ist Teil der Geforce-Experience und somit kostenlos für alle Geforce Grafikkarten verfügbar. Allerdings ist das Feature Shadowplay nur bei der GTX 600- und GTX 700-Serie aktiviert. Anders als bei herkömmlichen Aufnahmeprogrammen wie Fraps wird das aufgezeichnete Bildmaterial direkt von der Grafikkarte komprimiert. Das sorgt für wesentlich kleinere Dateien als etwa beim seit vielen Jahren populären Fraps, kostet aber auch ein wenig 3D-Leistung.

Für die Komprimierung nutzt eine entsprechende Geforce ihren integrierten H.264-Encoder mit Hardware-Beschleunigung, weshalb der Performance-Verlust durch die anspruchsvolle Komprimierung nicht allzu groß ausfällt. Für unsere Benchmark-Szene benötigt Fraps mit seiner minimalen, aber wenig Performance kostenden Komprimierung ganze 11 GByte. Shadowplay belegt in derselben Szene nur etwa 1,1 GByte in der besten Qualität, etwa 500 MByte in der mittleren Einstellung und nur 340 MByte in der niedrigsten Einstellung.

Bei der Aufnahme können wir zwischen drei verschiedenen Modi wählen. Mit dem neuesten Update kommt noch das Streamen zu Twitch.tv hinzu.Bei der Aufnahme können wir zwischen drei verschiedenen Modi wählen. Mit dem neuesten Update kommt noch das Streamen zu Twitch.tv hinzu.

Shadowplay hat drei verschiedene Modi. Der erste funktioniert wie die meisten anderen Aufnahmeprogramme. Dabei beginnt die Aufnahme per Tastendruck und endet auch wieder bei Tastendruck.
Bei der zweiten Variante, der so genannten Hintergrundaufnahme, nimmt die Grafikkarte dauerhaft auf, überschreibt aber die vorherige Aufnahme bis eine Tastenkombination gedrückt wird. Dann wird alles aus dem Zwischenspeicher permanent gespeichert. Dadurch kann man einen besonders tollen Moment und die vorhergehenden Minuten speichern, ohne dauernd die Festplatte mit nutzlosen Videos zu füllen. Das neueste Shadowplay-Update hebt die maximale Länge der Hintergrundaufnahme auch für Windows 7 Systeme auf bis zu 20 Minuten. Der dritte Aufnahmemodus ist eine Kombination, bei der die Hintergrundaufnahme immer läuft, aber trotzdem manuell eine Aufnahme begonnen werden kann.

Als Alternative zur Aufnahme per Software gibt es auch verschiedene Hardware-Lösungen. Unter anderem die Aver Media Game Capture HD.Als Alternative zur Aufnahme per Software gibt es auch verschiedene Hardware-Lösungen. Unter anderem die Aver Media Game Capture HD.

Bei den meisten Aufnahmeprogrammen ist die Bildwiederholrate im Spiel an die eingestellte fps-Zahl der Aufnahme gekoppelt. Das bedeutet, wenn Sie Videos mit völlig ausreichenden 30 fps aufnehmen wollen, müssen Sie auch in ziemlich ruckeligen 30 fps spielen. Bei Shadowplay ist die Bildwiederholrate des Spiels und des davon aufgenommenen Videos entkoppelt. Während die Videosaufnahme fest auf 60 fps eingestellt ist, läuft das Spiel je nachdem Performance Ihres Systems und stört so den Spielfluss nicht. Das bedeutet zwar, dass Sie nicht in 30fps aufnehmen können, aber auch dass Sie mit 120 fps spielen können, während Sie nebenbei in 60fps aufnehmen.

Das neueste Shadowplay-Update 1.8.1.0 fügt außerdem noch eine weitere Audio-Option hinzu. Zu »Spielintern« und »Aus« kommt jetzt noch »Spielintern und Mikrofon«. Dadurch können Sie die Spielszenen mit der zugehörigen Klangkulisse aufnehmen und während der Aufnahme live kommentieren.


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