Nvidia Supersonic Sled - DirectX-11-Demo von Geforce GTX 400

Für seine DirectX-11-Grafikkarte Geforce GTX 480 hat Nvidia eine spektakuläre Technik-Demo programmiert. Wir zeigen Ihnen die Tesselation- und PhysX-Effekte im Detail.

von Daniel Visarius,
31.03.2010 14:40 Uhr

Rasante PhysX-Spielerei in DirectX-11-Grafik: Supersonic Sled.Rasante PhysX-Spielerei in DirectX-11-Grafik: Supersonic Sled.

Während der Vorstellung der DirectX-11-Grafikkarte Geforce GTX 480 mit GF100-Fermi-Chip zeigte Nvidia seine neue Technik-Demo Supersonic Sled, die eine rasante Fahrt mit einem Raketenschlitten zeigt. In den 1950er-Jahren wollte die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA mit so einem Test simulieren, wie Menschen auf die gigantischen Beschleunigung von Raketentriebwerken reagieren.

Der optische Leckerbissen macht intensiven Gebrauch von DirectX-11-Grafik, inbesondere von Tesselation, aber auch von den verbesserten Post-Processing-Effekten. Damit die Demo nicht nur gut aussieht sondern sich auch echt anfühlt, hat Nvidia das Ganze mit sehenswerten PhysX-Effekten aufgepeppt.

Supersonic Sled soll im Internet veröffentlicht werden und allen DirectX-11-Grafikkarten von Nvidia beiligen. Erstmals bietet die Demo auch etwas Spielspaß - Sie können den Raketenschlitten steuern können. Wir schauen uns Supersonic Sled genauer an.

DirectX 11: Tesselation

Nvidias Technik-Demo nutzt Tesselation, um den Detailgrad der Gebirge anpassen. Auf diese Weise werden nahegelegene Felsformationen mit zusätzlichen Polygonen optisch fein ausmodelliert. Vom Betrachter weiter entfernte Brocken bestehen dagegen aus weniger Polygonen, um Rechenleistung zu sparen. Bei den ersten DirectX-11-Blockbustern Colin McRae: Dirt 2 und Alien vs. Predator kommt die Technik genauso zum Einsatz wie in dem wunderschönen Unigine-Benchmark, dem wir uns bereits ausführlich gewidmet haben.

Nvidia Supersonic Sled Tesselation ansehen

PhysX-Effekte

Alle an der Action beteiligten Objekte wie der Raketenschlitten, der arme Fahrer Barney, seine Grimassen sowie ein Felsüberhang und zuletzt eine Brücke sind aus dynamischen Bauteilen zusammen gesetzt, die auf die physikalischen Einflüsse reagieren. Auch der Rauch der Rakete sowie der aufgewirbelte Staub wird über Nvidias proprietäre PhysX-Schnittstelle berechnet. Der Prozessor und die Grafikkarte teilen sich dabei die Arbeit.

Wenn die Brücke während der Überfahrt des Schlittens zusammen bricht, berechnet die Geforce GTX 480 flüssig bis zu eine Millionen Partikel. Das sieht zwar unrealistisch aus, ist aber lediglich eine Machbarkeitsstudie. In der Standardeinstellung fällt die Brücke realistisch in sich zusammen. Wir haben alle Detailstufen in die Bildergalerie gepackt.

Nvidia Supersonic Sled PhysX ansehen

Fazit

Technik-Demos sagen naturgemäß wenig aus über die Spiele-Leistung einer Grafikkarte, weil sich die Programmierer auf ein ganz bestimmtes Szenario mit nur wenigen Objekten konzentrieren können. Aber sie machen Lust auf mehr - und das gilt auch für die launige Supersonic Sled-Demo. In der nachfolgenden Bildergalerie sehen Sie komplette Nvidia-Präsentation zur Technik-Demo der kommenden Geforce-Generation, darunter weitere Screenshots, aber auch Konzeptzeichnungen im Vergleich zu den Raketenschlitten-Vorbildern aus den 1950er-Jahren.

Nvidia Supersonic Sled Powerpoint ansehen

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