Nvidia wird Grafikkarten-Verkäufer - Geforce GTX 460 in den USA

Den Anfang macht eine Nvidia Geforce GTX 460 mit Referenzlüfter und Standardtaktfrequenzen. Ob Nvidia seine Grafikkarten bald auch in Deutschland direkt verkauft?

von Daniel Visarius, to delete,
06.10.2010 10:15 Uhr

Außer seiner 3D-Brille 3D Vision hat Nvidia nie eigene Hardware unter eigenem Namen verkauft. Seit kurzem aber bietet BestBuy in den USA eine Nvidia Geforce GTX 460 an. Im Gegensatz zu den meisten Verpackungen von Drittherstellern ist die Box durchaus edel. Warum genau Nvidia diesen Schritt macht, ist noch unklar. Entweder möchte man einfach selbst mehr verdienen, indem man einen Zwischenhändler, nämlich den Dritthersteller, aus dem Weg räumt. Oder aber man möchte das leise Image der Geforce GTX 460 schützen, weil viele Hersteller unnötig laute Varianten auf den Markt gebracht haben.

Die US-Webiste Legitreviews hat sich solch eine Karte gekauft und ausgepackt. Größere Überraschungen sind nicht aufgetaucht, die Verpackung scheint aber einen ähnlichen hochwertigen Eindruck zu machen wie Apples iPhone-Boxen. Die Grafikkarte selbst entspricht dem von uns bereits getestetem Referenzdesign. Überzogen ist allerdings der Preis: Inklusive Steuern verlangt BestBuy mit 325 Dollar über 100 Dollar mehr als bei anderen GTX-460-Karten, die in den USA für um die 200 Dollar gehandelt werden.

Die oft lauten Lüfter von Geforce-GTX-460-Karten hat Daniel Visarius im GameStar Hardware Club kommentiert.

Box Vorderseite Das Design folgt Nvidias aktuellen Firmenlinie, der sogenannten Corporate Identity.

Box Rückseite Und leidet anders als die meisten Grafikkarten-Packungen nicht an Geschmacksverirrung.

Hinweis auf Deutschland-Einführung? Nvidia bedankt sich für den Kauf - nicht nur auf englisch, sondern unter anderem auch auf Deutsch.


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