Nvidia Geforce 700-Serie - Umbenennungen älterer Modelle sind wieder in Mode

Auch Nvidia greift wieder in die Trickkiste und macht aus älteren Mobil-Grafikchips der 600er-Serie neue Geforce 700-Produkte.

von Georg Wieselsberger,
10.01.2013 12:11 Uhr

Die Marketing-Wirkung von Umbenennungen bei Grafikkarten- und Grafikchips scheint größer zu sein als das Risiko, eventuell Kunden zu verärgern. Nach AMD, die den PC-Herstellern umbenannte Radeon HD 7000-Grafikkarten als »neue« Radeon HD 8000-Modelle liefern, greift nun auch Nvidia erneut in diese Trickkiste.

Hier gibt es nun eine neue Geforce 700M-Serie für Notebooks mit den Grafikchips Geforce GT 730M und 710M. Dabei handelt es sich bei der Geforce GT 730M um eine Kepler-GPU, die bislang wohl eher als Geforce GT 640M oder 650M bekannt war. Da die ebenfalls »neue« Geforce 710M allerdings nicht einmal PCI Express 3.0 unterstützt, sieht es danach aus, als ob es sich dabei sogar um einen älteren Fermi-Grafikchip wie die Geforce 620M handelt.

Laut Anandtech handelt es sich bei diesen Umbenennungen wohl nur um »die Spitze des Eisberges«, denn es dürfte in den kommenden Wochen noch mehr »neue« Modelle sowohl für Notebooks als auch Desktop-Rechner geben.

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