Oculus Rift - Prototyp angeblich auf Basis gestohlener Ideen entwickelt

Palmer Luckey, Gründer von Oculus VR, hat die Oculus Rift angeblich mit gestohlenen Ideen entwickelt. Die soll er gelernt haben, als er für Total Recall Technologies gearbeitet hat.

von Mathias Dietrich,
23.05.2015 07:40 Uhr

Die Oculus Rift soll auf Ideen basieren, die von Total Recall Technologies geklaut wurden.Die Oculus Rift soll auf Ideen basieren, die von Total Recall Technologies geklaut wurden.

Palmer Luckey, der Gründer von Oculus VR, wird von Total Recall Technologies unter anderem wegen Betrugs und Vertragsbruch verklagt. Die Firma sagt, dass sie Luckey im Jahr 2011 angeworben haben um ein Head-Mounted Display zu entwickeln. Die im Rahmen des Vertrages mit Total Recall Technologies unterschriebene Vertraulichkeitsvereinabrung soll Luckey gebrochen haben.

2012 startete auf Kickstarter die Finanzierungskampagne für die Oculus Rift und konnte innerhalb von 24 Stunden das angepeilte Ziel erreichen. Jetzt behauptet die Firma Total Recall Technologies, dass der entwickelte Prototyp auf Ideen basiert, die der Gründer Palmer Luckey von ihr gestohlen hat. Der soll 2011 für die Firma an einem Head-Mounted Display gearbeitet haben. Die OR basiert angeblich auf Ideen, die Luckey als Feedback von der Firma bekommen hat. Das stellt einen Bruch der unterschriebenen Vertraulichkeitsvereinbarung dar. Deshalb reichten sie eine Klage gegen den Gründer von Oculus VR Inc. ein.

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Die Firma verlangt Schadensersatz und eine Strafzahlung. Einen genauen Betrag nennen sie nicht. Verteidiger sind Luckey zusammen mit der Firma Oculus. Total Recall Technologies wird von der Anwaltskanzelei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan vertreten.

Oculus Rift - Vorstellung des Development Kit 2 3:24 Oculus Rift - Vorstellung des Development Kit 2


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