»Oculus Ready«-PCs für Virtual Reality - AMD, Alienware und Dell arbeiten zusammen

Die von Oculus VR angekündigten »Oculus Ready«-PCs, die ausreichend Leistung für Virtual Reality bieten, entstehen auch in Zusammenarbeit mit AMD.

von Georg Wieselsberger,
08.10.2015 13:50 Uhr

Oculus Rift braucht einen recht leistungsfähigen PC für tolle Virtual-Realty-Erlebnisse.Oculus Rift braucht einen recht leistungsfähigen PC für tolle Virtual-Realty-Erlebnisse.

Auf der Hausmesse Oculus Connect hatte Oculus VR das Siegel »Oculus Ready« für Virtual-Reality-geeignete PCs angekündigt. PCs, die für Virtual Reality eingesetzt werden, sollten laut Oculus bestimmte Voraussetzungen wie einen Prozessor mit der Leistung eines Intel Core i5 4590, mindestens 8 GByte Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte der Klasse Geforce GTX 970 oder Radeon R9 290 erfüllen. Die »Oculus Ready«-PCs werden diesen Ansprüchen entsprechen oder sie je nach gewählter Konfiguration sogar übertreffen. Käufer der PCs sollen auf diese Weise ein »Einstecken und los geht’s«-VR-Erlebnis erhalten.

Damals wurden neben Asus auch Alienware und Dell als Partner unter den PC-Herstellern angekündigt. AMD hat nun in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass man mit Dell und Alienware zusammenarbeitet, um Oculus-Ready-PCs mit AMD Radeon-Grafikkarten anbieten zu können. Die Rechner sollen auch AMDs Liquid-VR-Technik verwenden, die für geringe Verzögerungen sorgt, da sie direkt auf die Hardware der Grafikkarten zugreifen kann. Preislich sollen die Oculus-Ready-PCs bei 999 US-Dollar beginnen und ab dem 1. Quartal 2016 erhältlich sein.

Das ist auch der Zeitraum, für den Oculus die Veröffentlichung der VR-Headsets Oculus Rift angekündigt hat. Das Headset alleine wird laut den letzten Aussagen von Oculus-Gründer Palmer Luckey wohl mehr als 350 US-Dollar kosten. Die Entwickler hätten sich dazu entschieden, keine Kompromisse bei der Qualität der Hardware einzugehen, nur um den Preis etwas absenken zu können. So soll Oculus Rift das technisch beste VR-Headset werden, das in absehbarer Zeit auf den Markt kommt. Früher hatte Luckey noch von einem Zielpreis von rund 200 US-Dollar gesprochen. Nach der Übernahme von Oculus VR durch Facebook hatten auch viele Interessenten einen niedrigen Preis erwartet.

Quelle: AMD

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