Oculus Rift - Erste VR-Headsets müssen »die Welt von Virtual Reality überzeugen«

Oculus-Gründer Palmer Luckey hat bei Twitter den recht hohen Preis des VR-Headsets Oculus Rift verteidigt und weitere Gründe dafür genannt.

von Georg Wieselsberger,
17.10.2015 10:10 Uhr

Oculus Rift wird teurer, weil es keine Kompromisse bei der Qualität geben soll.(Bildquelle: Oculus VR)Oculus Rift wird teurer, weil es keine Kompromisse bei der Qualität geben soll.(Bildquelle: Oculus VR)

Schon vor einigen Tagen hatte Palmer Luckey, der Gründer von Oculus VR, in einem Interview erklärt, dass das Virtual-Reality-Headset Oculus Rift über 350 US-Dollar kosten wird und es keine Kompromisse geben werde, die den Preis zu Lasten der Qualität senken. Der Preis liegt damit sehr hoch, vor allem, wenn man ihn mit früheren Aussagen vergleicht, die sogar den Bereich von 200 US-Dollar für möglich hielten. Bei Twitter hat Luckey nun erneut erklärt, warum sich ein höherer Preis für das VR-Headset kaum vermeiden lässt.

Die Geräte der ersten Generation hatten die Aufgabe, die Welt davon zu überzeugen, »dass sie VR will«. Viele Leute würden eine oder zwei Produkt-Generationen warten wollen, bevor sie einsteigen, doch das sei in Ordnung. »Lange bevor sich jeder VR leisten kann, wird jeder VR wollen. Es wird anfangs teuer sein, aber im Laufe der Zeit wird der Preis sinken«, so Luckey.

Wenn Oculus Rift Erfolg habe, werde niemand mehr in Frage stellen, dass Virtual Reality »cool« sei. Dann sei es letztlich nur noch eine Kostenfrage. Das Gegenteil wäre hingegen schlecht, denn wenn Virtual Reality die Leute enttäusche, wenn sie es ausprobieren, dann könnten auch Preissenkungen daran nichts mehr ändern. Damit bleibt Luckey auf der Linie von Oculus VR. Dort hatte man auch schon andere Unternehmen, die eigene VR-Produkte anbieten wollen, gebeten, keine »billige« Qualität zu liefern und so für einen schlechten Ruf von Virtual Reality zu sorgen.

Letztlich ist der Einstieg in eine neue Unterhaltungstechnik noch nie sonderlich günstig gewesen, wie ein Follower von Luckey erklärt. Rechne man die Inflation seit damals ein, hätte das Ende der 1970er Jahre vorgestellte Atari VCS 2600 immerhin 771 US-Dollar gekostet – das sind umgerechnet rund 680 Euro.

Quelle: Palmer Luckey (Twitter)

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