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Oni im Test - Buntes Actionspiel im Anime-Look

Der Polizistin Konoko liegen bei Oni reihenweise Männer zu Füßen - bewusstlos geschlagen in actionreichen Zweikämpfen.

von Christian Schmidt,
01.03.2001 15:12 Uhr

Man sollte meinen, die Polizei der Zukunft rollt mit kleinen Hightech-Panzern an den Tatort und bombt die bösen Buben ins Gefängnis. Weit gefehlt: Im Jahre 2037 zählt wieder die gute alte Handarbeit. Die Mitglieder der Elitetruppe TFTC hauen schwer bewaffnete Schurken vor der Verhaftung erst mal grün und blau. Einer der besten Superkämpfer ist das launige Kung-Fu-Girly Konoko, mit der Sie im Actionspiel Oni ordentlich austeilen dürfen.

Ruck, zuck, ist die Lippe dick

Wenn Sie die schlanke Schönheit Konoko durch die 3D-Levels steuern, sehen Sie ihr - wie Lara Croft in Tomb Raider - von hinten über die Schulter. Drehen und Zuschlagen steuern Sie über die Maus, alle übrigen Bewegungen (Laufen, Springen, Ducken) mit der Tastatur.

Aus der Kombination der Aktionen ergibt sich ein beeindruckendes Repertoire an Angriffen. Konoko schlägt und tritt aus dem Stand oder im Sprung in alle vier Himmelsrichtungen. Sie fegt Gegner zu Boden, rutscht, rollt und hechtet aus der Schusslinie. Stehen Sie nahe genug am Feind, können Sie ihn schwungvoll durch die Luft werfen oder mit einem Handgriff entwaffnen. Besonders wirksam sind Schlagkombinationen - wenn Sie etwa auf zwei Schwinger einen Tritt folgen lassen, holt Konoko den verdutzten Widersacher mit einem eleganten Drehsprung von den Füßen. Weil die ungehobelten Kerle zurückschlagen, müssen Sie Angriffe auch abwehren. Praktischerweise macht Ihre Heldin das ganz automatisch, wenn sie still stehen bleibt. Aber Vorsicht: Attacken unter die Gürtellinie und von hinten können sie trotzdem noch verletzen.

Nie ohne meinen Quecksilberbogen

Die Zivilisation der Zukunft hat Waffen keineswegs abgeschworen. Oni kann mit einem ordentlichen Arsenal futuristischer Totmacher aufwarten.

Rund die Hälfte aller Gegner hat eine Knarre am Gürtel, vom einfachen Revolver über Plasmakanonen und Granatwerfer bis hin zu technischen Kleinoden: etwa einem Raketenwerfer, der ein Dutzend zielsuchend herumschwirrender Mini-Geschosse ausspuckt, oder einem Quecksilberbogen, dessen Projektil jeden Gegner auf einen Schlag umlegt. Den Schüssen Ihrer Feinde weichen Sie so lange aus, bis Sie den Pistoleros das Gewehr im Nahkampf aus den Händen hauen können. Selbstverständlich dürfen Sie die erbeuteten Waffen auch selbst einsetzen. Das ist besonders nützlich, wenn mehrere Schläger auf einmal heranstürmen, denn schon bei zwei Gegnern gleichzeitig werden die Kämpfe ziemlich haarig. Weil die Munition begrenzt ist, kommen Sie mit Ballern allein allerdings durch keine Mission - Nahkampf ist immer Pflicht.

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