Operation Flashpoint 2 - Entwickler überrascht über USK-Freigabe

Sion Lenton, ausführender Produzent von Operation Flashpoint: Dragon Rising, erwartete für den Taktik-Shooter eigentlich eine Ab-18-Einstufung.

von Daniel Raumer,
15.10.2009 15:12 Uhr

Sion Lenton, der ausführende Produzent des Taktik-Shooters Operation Flashpoint: Dragon Rising zeigt sich in einem Interview mit der britischen Zeitung Telegraph überrascht über die Altersfreigabe des Titels in Deutschland und Australien. Beide Länder haben mit die strengsten Auflagen, was die Darstellung von Gewalt in Videospielen angeht.

»Wir waren, als das Spiel von den Prüfern zurück kam, positiv von der Tatsache überrascht, dass es niedriger eingestuft war, als wir es erwartet hatten. Wir rechneten mit einer Ab-18-Wertung, aber es wurde als Ab-15 (Anm.d.A.: In Dtd. Ab-16) freigegeben.«

Der Entwickler von Codemasters führt dies unter anderem auf die Tatsache zurück, dass Operation Flashpoint: Dragon Rising Gewalt nicht glorifizieren würde, sondern ein ehrliches und dreckiges Bild von bewaffneten Konflikten darstelle.

Man habe aber während des gesamten Programmierungsprozesses immer auch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in der Bundesrepublik im Blick gehabt, da der Deutsche Markt einfach zu wichtig sei.
»Wir hatten all das im Hinterkopf, besonders als wir uns Deutschland angeschaut haben, denn PC-Shooter sind ein sehr großer Markt in Deutschland und wir wollten es nicht riskieren, dass Spiel nicht veröffentlichen zu können.«

Sion Lenton bestätigt während des Gesprächs auch noch einmal seine Aussage aus dem Codmasters-Forum, dass in wenigen Wochen schon der erste Downloadcontent erscheinen wird. Er spricht von Waffen- und Kartenpaketen, die den Umfang des Hauptspiels erweiterten sollen. Über die Kosten wollte Lenton aber noch keine Aussagen treffen.


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