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Ostern 2014 - Vom Suchen und Finden in Spielen

Zu Ostern servieren wir in diesem Jahr keine Liste mit Easter Eggs oder Hasen in Spielen, sondern zehn berühmte Suchaktionen.

von Ann-Kathrin Kuhls,
19.04.2014 09:30 Uhr

Ostern steht vor der Tür! Unser Special dazu ziehen wir dieses Mal aber etwas anders auf. Anstatt die gefühlt zehnte Liste mit Easter Eggs oder Hasen in Videospielen zu verfassen, haben wir uns mit Dingen und Charakteren beschäftigt, die in Spielen gesucht werden müssen. So wie Ostereier halt.

Abgesehen davon, dass man in den meisten Rollenspielen sowieso die Hälfte der Zeit unterwegs ist, um die Bürste der Katze der Tochter der Hexe der Königin zu finden, sind Suchaktionen immer ein gern genommenes Element in diversen Erzählsträngen. Und wenn es kein Gegenstand ist, dann ist es eben der/die sympathische, aber hilflose Begleiter/in, der/die aufgrund böser Machenschaften oder auch eigener Dummheit wieder und wieder befreit werden möchte.

Aber mal ganz ehrlich: Das lieben wir doch. Die Prinzessin ist überglücklich, weil unser Held ihren Anhänger wieder gefunden hat. Niemand sonst war zu dieser Tat fähig, nur wir! Nach scheinbar endlosem Streifen durch dichte Wälder oder feindliche Linien sitzen wir selbstzufrieden grinsend vor unserem Bildschirm und klopfen uns auf die Schulter. Gut haben wir das gemacht.

Ob es jetzt so etwas weltbewegendes wie das Heilmittel gegen die Zombieapokalypse oder etwas triviales wie ein geeigneter Parkplatz für den Fluchtwagen ist, auf irgendeine Art und Weise hat sich jeder schon mal auf die Suche begeben. Warum also nicht ein Special zum Suchen und Finden in der Spielelandschaft? Im Folgenden haben wir zehn Charaktere oder Dinge aufgelistet, die uns in Videospielen verloren gehen und gefunden werden wollen.

Ashley (in Resident Evil 4)

Wenn irgendwo eine Falle zu finden ist, tappt Ashley mit Sicherheit hinein.Wenn irgendwo eine Falle zu finden ist, tappt Ashley mit Sicherheit hinein.

Leon Scott Kennedy hat in Resident Evil 4 einen einfachen Auftrag. Betrete dieses kleine spanische Dorf und finde Ashley, die Tochter des US-Präsidenten. Die junge Dame zu finden ist auch nicht das Problem, das in der Nähe behalten allerdings schon. Das Mädel tappt nämlich in jede Falle, die sie finden kann und geht während des Spiels gefühlte 50 Mal verloren. Ohne die zwar apathisch dahinschlendernden, aber durchaus gefährlichen T-Virus-Zombies hätte man beinahe den Eindruck, in einer riesigen Eskort-Mission festzustecken.

Anfangs haben wir ja auch noch das Bedürfnis, sie zu retten. Immerhin wird sie entführt, und das ist wirklich nicht ihre Schuld. Auch beim zweiten oder dritten Mal retten wir Ashley gern, schließlich hat jeder zwischendurch einen schlechten Tag. Aber spätestens wenn zum vierten Mal ein verzweifeltes »Leooon!« durch die Nacht hallt, denken wir ernsthaft darüber nach, den Job zu wechseln. Wenn jemand mit Anlauf in die offenen Arme seiner Verfolger rennt, kann man ihr getrost sämtlichen Überlebensinstinkt absprechen.

Peach (in Super Mario)

Der Klassiker. Die junge Dame mit dem wallenden Haar wird in diversen Super Mario-Teilen traditionsgemäß vom garstigen Ungeheuer Bowser entführt. Als Nintendos Haus- und Hof-Klempner machen wir uns selbstverständlich auf den Weg, unsere Angebetete zu retten. Und was erwartet uns, nachdem wir Level für Level Pilze konsumiert, Boos ausgewichen und Gumbas bekämpft haben?

Für Prinzessin Peach beginnt ein normaler Tag meist mit einer Geiselnahme.Für Prinzessin Peach beginnt ein normaler Tag meist mit einer Geiselnahme.

Die Nachricht, dass die Prinzessin hier nicht zu finden ist. Egal, wie viele Schlösser wir durchforsten, Peach ist immer im jeweils Nächsten. Aber wir geben nicht auf. Irgendwann muss die Karte ja zu Ende sein, und dann können uns weder Bowser noch Peach entwischen.

Und genau in dem Moment, in dem wir die äußere rechte Ecke des Kartenbildschirms erreicht haben, öffnet sich mit einem hämischen Piepsen der zweite Teil der Karte. Teil zwei von vier, dann von sechs, von acht und so weiter. Während wir uns natürlich über mehr Spielzeit freuen, möchten wir zur gleichen Zeit vor Wut in den Controller beißen.

Spoiler-Alert: Am Ende erreichen wir das Ende der Karte, finden die Holde Maid und Mario und Peach können endlich zusammen glücklich werden. Zumindest so lange, bis Bowser der Hafer sticht und er sich entschließt, wieder einmal eine Prinzessin zu entführen.

Jesus (in South Park - der Stab der Wahrheit)

Jesus bedient das Klischee und versteckt sich in der Kirche.Jesus bedient das Klischee und versteckt sich in der Kirche.

In South Park: Der Stab der Wahrheit schaffen wir das, was viele Menschen seit Jahrtausenden verzweifelt versuchen. Wir finden Jesus! Und der freut sich so sehr darüber, dass er sich prompt wieder versteckt. Da er allerdings währenddessen kichert wie ein Vorschulkind, macht er es uns das Finden nicht ganz so schwer.

Wenn wir den Messias oft genug finden, werden wir mit einer Facebook-Freundschaftsanfrage belohnt, und haben somit per Social Network einen direkten Draht zu Gottes Sohn. Und nicht nur das: Einmal am Tag steht er uns auch als herbeirufbarer Begleiter in unseren Kämpfen zur Seite und mäht mit seinem Maschinengewehr alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt.


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