Overwatch - Blizzard verklagt Cheat-Hersteller Bossland

Ein kalifornisches Gericht muss demnächst darüber entscheiden, ob Overwatch-Cheats für Blizzard geschäftsschädigend sind. Der Entwickler hat den Hersteller einiger Betrugsprogramme verklagt. Beklagter ist ein alter Bekannter aus Deutschland.

von Tobias Ritter,
05.07.2016 08:14 Uhr

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Blizzard hat keine Lust mehr auf Cheater in Overwatch - und geht rigoros gegen die Hersteller der kleinen Betrugsprogramme vor. Wie die englischsprachige Webseite PCGamer berichtet, hat das Unternehmen nun den Entwickler einiger weit verbreiteter Cheats vor einem Gericht in Kalifornien verklagt.

Die sogenannten Buddy-Bots und der Overwatch-Cheat hätten und würden auch weiterhin irreparablen Schaden bei Blizzard verursachen, heißt es in der Klageschrift.

"Blizzards Geschäft beruht darauf, dass seine Spiele Spaß machen und für Spieler aller Fähigkeitenstufen fair bleiben. Und Blizzard investiert enorme Geldbeträge, um sicherzustellen, dass das der Fall ist und bleibt. "

Die Cheat-Programme würden die fairen Spieler hingegen frustrieren und abschrecken - und den Umsatz mit dem Spiel zudem von Blizzard auf den Cheat-Entwickler übertragen.

Beklagter ist übrigens einmal mehr die deutsche Bossland GmbH. Mit der befindet sich Blizzard immer wieder im Clinch. Aktuell streiten sich die Parteien vor dem Bundesgerichtshof über die Nutzung sogenannter Bots in Diablo 3 und World of Warcraft. Eine Entscheidung wird für Oktober 2016 erwartet.

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