Overwatch - Donald Trump ist wie ein schlechter Hanzo-Spieler

Der Blizzard-Shooter als politischer Vergleich: Ein Anti-Trump-Plakat in den USA setzt den republikanischen Präsidentschaftskandidaten mit einem schlechten Teamspieler aus Overwatch gleich.

von David Gillengerten,
15.10.2016 16:25 Uhr

Das Anti-Trump-Plakat wurde von Daniel Warren Johnson gezeichnet und im Namen des Nuisance Committee in Orlando, Florida, aufgehangen. Das Anti-Trump-Plakat wurde von Daniel Warren Johnson gezeichnet und im Namen des Nuisance Committee in Orlando, Florida, aufgehangen.

Junge Menschen vor Donald Trump warnen - anhand von einem Overwatch-Vergleich. Das ist das Ziel eines Plakates in Orlando, Florida. Dort ist eine Zeichnung vom wütenden republikanischen Präsidentschaftskandidaten vor einem PC zu sehen. Der daneben stehende Text liest sich wie folgt: »Donald Trump mains Hanzo and complains about team comp in chat« (zu Deutsch: »Donald Trump spielt nur Hanzo und beschwert sich im Chat über Teamzusammenstellungen«). Darunter verweist ein Link auf die Website trumpisnotateamplayer.com.

Eine Aktion der Macher von »Cards Against Humanity«

Auf der Seite sind weitere Illustrationen von Trump unter anderem als Overwatch-Charaktere abgebildet. Ähnlich wie ein schlechter Hanzo-Spieler, der andere für sein Versagen verantwortlich macht, soll auch er andere Leute für eventuelle Fehler in seinem Wahlkampf die Schuld geben, so der Text auf der Seite.

Zur Erklärung: Hanzo gilt als Charakter, der oftmals von narzisstischen Spielern gewählt wird, da es mit ihm ihm und seiner Ultimate »Drachenschlag« vergleichsweise einfach ist, »Play of the game«-Momente zu erzielen. Oftmals wird dabei das Teamplay vernachlässigt.

Urheber der Kampagne ist das Nuisance Committee, der Quälgeister-Ausschuss. Dabei handelt es sich um eine politische Gruppe der Macher des Kartenspiels »Cards Against Humanity«. Künstler des Plakat und der Illustrationen ist Daniel Warren Johnson.

In einem Interview erklärte einer der Verantwortlichen, dass sie den Overwatch-Vergleich aufgrund der aktuellen Beliebtheit des Spiels gewählt hatten. »Wir wollten junge Menschen daran erinnern, dass die Wahl aktuell stattfindet.« Außerdem erfreue sich Blizzards Helden-Shooter auch im persönlichen Umfeld der Verantwortlichen größter Beliebtheit, weshalb es als Vergleich gewählt wurde: »We picked Overwatch because - honestly the main reason is we've been playing a lot of Overwatch«, erklärten die Verantwortlichen im Interview mit mashable.

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