Ozone Smog - Spieler-Maus im Test

Ozone nimmt mit der Smog eine erste Maus in das Sortiment an Spieler-Peripherie auf. Wie das 50 Euro teure Erstlingswerk geglückt ist erfahren Sie im Test.

von Nico Gutmann,
26.01.2010 09:33 Uhr

Die 50 Euro teure Smog ist die erste Maus des noch jungen Herstellers Ozone, der Top-Spielerperipherie zu erschwinglichen Preisen anbieten will. Gerade auf dem weitgehend abgedeckten Markt für Mäuse keine leichte Aufgabe. Um trotzdem Erfolg zu haben, setzt die Smog auf eine extrem umfangreiche Ausstattung: Der Nager bringt von Gewichten (6 x 5 Gramm) über eine Makrofunktion samt internem Speicher bis zur dpi-Umschaltung alles mit. Letztere erlaubt, die Abtastrate des auf allen Unterlagen präzisen Lasers von 90 bis 5.040 dpi in 90-dpi-Schritten anzupassen. Vier Stufen können Sie im übersichtlichen Treibermenü vorkonfigurieren und über die seitlichen Tasten abrufen. Auf die anderen fünf Tasten legen Sie Makros und schalten auf Knopfdruck zwischen fünf Profilen um. Welche Konfiguration gerade aktiv ist, signalisiert die Maus über farbig pulsierende LEDs.

Die Ergonomie der Smog ist insgesamt gut und dank der austauschbaren Fingerablage auf der rechten Seite anpassbar, für den Fall, dass Sie die Feuertasten und das Mausrad mit zwei statt drei Fingern bedienen wollen. In der etwas schmalen Daumenablage fühlen sich große Hände dagegen unwohl. Als größte Schwäche entpuppt sich die mangelhafte Verarbeitung: Die eigentlich gut gleitenden Keramikfüße sind nicht exakt gleich hoch, weshalb die Maus immerzu wackelt. Schon während unseres Tests löste sich die linksseitige Gummierung leicht, die Tasten wirken billig und das Fach für die Gewichte rastet nicht immer fest ein.

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