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Palit Geforce GTX 1080 Ti Super JetStream - Günstiger, aber voll konkurrenzfähig

Die Palit Geforce GTX 1080 Ti Super JetStream im Test ist eine der günstigsten 1080 Ti und muss sich im Test gegen die Founders Edition und zwei 1080 Ti Custom Designs von Gigabyte und MSI beweisen.

von Christoph Liedtke,
09.05.2017 16:04 Uhr

Die Palit Geforce GTX 1080 Ti Super JetStream ist kaum teurer als eine Founders Edition, bietet dafür aber eine deutlich bessere Kühlung, höhere Taktraten sowie eine Backplate und RGB-Beleuchtung.Die Palit Geforce GTX 1080 Ti Super JetStream ist kaum teurer als eine Founders Edition, bietet dafür aber eine deutlich bessere Kühlung, höhere Taktraten sowie eine Backplate und RGB-Beleuchtung.

Mit der Geforce GTX 1080 Ti Super JetStream im Test schickt Palit ein vergleichsweise günstiges Custom Design der 1080 Ti mit GP102-Grafikchip auf den Markt. Sie ist die bereits vierte GTX 1080 Ti in unserem Testlabor und muss sich im Vergleich nicht nur gegen die Founders Edition von Nvidia, sondern auch gegen die weitaus höher getakteten Modelle wie die MSI 1080 Ti Gaming X und die Gigabyte 1080 Ti Aorus Xtreme von Gigabyte behaupten.

Bei den Taktraten lässt es Palit ruhig angehen: Mit 1.544 MHz / 1.658 MHz (Boost) ist sie auf dem Papier zwar ein ganzes Stück flotter als eine Founders Edition der GTX 1080 Ti, im Vergleich zu den bisher getesteten Custom Designs ist die Super JetStream allerdings am niedrigsten getaktet. Der Speichertakt des 11,0 GByte großen GDDR5X-Videospeichers bleibt unberührt und taktet mit effektiven 11.000 MHz.

Neben dem im Auslieferungszustand aktivierten Gaming-Mode kann mithilfe des Palit-Tools ThunderMaster auch noch zwischen OC- und Silent-Mode gewählt werden, was Taktraten und Lüfterdrehzahlen beeinflusst.

Worauf sich Palit mit der 1080 Ti Super JetStream fokussiert hat, offenbart sich beim Auspacken: Die 58 Millimetern hohe Grafikkarte ist mit einer wuchtigen Kühlung bestückt, belegt drei Slots im Gehäuse und ist die höchste der von uns getesteten Herstellerkarten mit GP102-Chip. Auf zwei große Kühlblöcke mit vertikal ausgerichteten Lamellen verteilen sich fünf Heatpipes. Für Frischluft sorgen zwei 100 Millimeter große Axial-Lüfter, die bis zu einer Chiptemperatur von 60 Grad Celsius stillstehen.

Trotz des im Vergleich zu anderen Custom Designs relativ günstigen Preises von zum Testzeitpunkt etwa 750 Euro, stattet Palit die Super JetStream mit seitlicher RGB-Beleuchtung aus. Strom bezieht die 28,5 Zentimeter lange Karte über zwei 8-Pol-PCIe-Anschlüsse.

Technische Daten

Palit 1080 Ti Super JetStream

MSI 1080 Ti Gaming X

Gigabyte 1080 Ti Aorus Xtreme

GTX 1080 Ti FE

Grafikchip

GP102-350

GP102-350

GP102-350

GP102-350

Chiptakt (Basis/Boost)

1.544 / 1.658 MHz

1.569 / 1.683 MHz

1.607 / 1.721 MHz

1.480 / 1.582 MHz

Shader-Einheiten

3.584

3.584

3.584

3.584

TMUs / ROPs

224 / 88

224 / 88

224 / 88

224 / 88

Fertigungsprozess

16 nm FinFET

16 nm FinFET

16 nm FinFET

16 nm FinFET

Videospeicher

11,0 GByte
GDDR5X

11,0 GByte GDDR5X

11,0 GByte
GDDR5X

11,0 GByte GDDR5X

Speichertakt (effektiv)

11,0 GHz

11,016 GHz

11,448 GHz

11,0 GHz

Speicherinterface

352 Bit

352 Bit

352 Bit

352 Bit

Speicherbandbreite

484 GByte/s

485 GByte/s

504 GByte/s

484 GByte/s

TDP

250 Watt

250 Watt

250 Watt

250 Watt

Preis

Testsystem & Benchmarks

Im aktualisierten Testsystem arbeitet ein Intel Core i7 7700K, den wir mit den maximalen Standardtaktraten laufen lassen. Der Prozessor wird dank des hohen Taktes seiner vier Kerne sowie dank der Fähigkeit, acht Threads gleichzeitig bearbeiten zu können erst spät zu einem potenziellen Flaschenhals. Gekühlt wird er mit einem Noctua NH-D15.

Das ASUS ROG Maximus IX Hero mit Z270-Chipsatz ist mit 16,0 Gbyte DDR4-Arbeitsspeicher von G.Skill bestückt, den wir mit dem von Intel ausgewiesenen Takt von 2.400 MHz betreiben. Strom liefert ein be quiet! Power Zone mit 1.000 Watt. Softwareseitig setzen wir auf Windows 10 (64 Bit), die Anwendungen und Spiele sind dabei auf einer 480 GByte großen Crucial BX200 SSD installiert.

Für die Spiele-Messungen muss sich die Grafikkarte in vier DX11-, einem DX12- und einem Vulkan-Spiel beweisen (Battlefield 1, Doom, Rise of the Tomb Raider, Total War: Warhammer, The Witcher 3: Wild Hunt, Watch Dogs 2). Alle genannten Titel testen wir mit dem höchsten Preset samt Kantenglättung und sechzehnfacher anisotroper Filterung.

Der gemessene Stromverbrauch bezieht sich auf das gesamte System, die Temperaturen ermitteln wir mit dem MSI Afterburner unter typischer Spielelast. Unsere Lautstärke-Messungen führen wir in einem schallgedämmten Raum mit einem Voltcraft SL200 durch. Das Messgerät wird im Abstand von 50 cm, schräg zur Grafikkarte und dem offenen Testsystem platziert.

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