PCs von Kernwaffenforschern verschwunden - 67 Rechner fehlen in Los Alamos

Ein Sprecher des Kernwaffen-Labors in Los Alamos hat einen Bericht der Organisation "Project on Government Oversight" (POGO) bestätigt, nach dem 69 Rechner verschwunden sind.

von Georg Wieselsberger,
13.02.2009 10:21 Uhr

Ein Sprecher des Kernwaffen-Labors in Los Alamos hat einen Bericht der Organisation "Project on Government Oversight" (POGO) bestätigt, laut dem 69 Rechner verschwunden sind. Ursprünglich seien es sogar 80 PCs gewesen, so Kevin Roark, doch habe man 11 wieder finden können. Auf den Rechnern hätten sich keine geheimen Informationen befunden. POGO kritisiert vor allem den Umgang mit derartigen Vorkommnissen, der belege, dass man aus früheren Diebstählen und Verlusten nicht gelernt habe. Die Tatsache, dass ein Blackberry der Labors in einem als "sensibel" eingestuften Land verloren ging, sei den zuständigen Regierungsbehörden anscheinend nicht einmal mitgeteilt worden. Dies gehe aus einer Nachricht der National Nuclear Security Administration hervor, die Labor ausschließlich wegen der verschwundenen PCs kritisiert.

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