Pirate-Bay-Verkauf - Interview mit Peter Sunde

Ein Podcast mit einem Interview mit Peter Sunde von The Pirate Bay zum Verkauf der Seite an Global Gaming Factory wirft mehr Fragen auf, als es eigentlich beantwortet. So soll TPB schon seit 2006 in anderen Händen sein.

von Georg Wieselsberger,
01.07.2009 12:20 Uhr

In einem Audio-Interview mit der schwedischen Webseite What's Next nahm der Sprecher von The Pirate Bay, Peter Sunde, zu dem Verkauf der Torrent-Seite Stellung, der gestern überraschend bekannt wurde. Dabei erklärte Sunde, dass die Gründer der Seite es "super-lustig" fänden, dass aus The Pirate Bay eine Aktiengesellschaft werden soll und dies einer der Hauptgründe für den Verkauf wäre.

Die finanziellen Details und wer für was bei TPB verantwortlich sei, sei aus "rechtlichen Gründen" bisher geheim gehalten worden, dies würde sich in Zukunft ändern. Er selbst und die anderen Gründer hätten TBP jedoch schon 2006 in andere Hände abgegeben, Namen wollte Sunde jedoch nicht nennen, sprach jedoch in einer Antwort von "Er", so dass es sich um eine einzelne Person handeln könnte.

Sollte der Käufer Global Gaming Factory X (GGF) den Kaufpreis nicht innerhalb vier Wochen aufbringen können, fände der Verkauf nicht statt und alles bleibe wie bisher. Falls durch den Kauf die "guten Eigenschaften" von TPB verloren gingen, sehe er das ganz nüchtern. Zumindest ändere sich etwas und darum gehe es eigentlich. Er sehe The Pirate Bay lieber bei einem Versuch, besser zu werden, untergehen, als nur einfach so sterben. Fast hört sich das nach einem "Last Stand" an, einem letzten Gefecht vor dem Ende. Die ersten Totenreden auf die Webseite sind zumindest im Internet schon zu finden.

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