PlayStation 3 - USB-Stick knackt Kopierschutz [Update]

Ein Mod-Chip in einem USB-Stick reicht anscheinen aus, um den Kopierschutz der PlayStation 3 zu überlisten.

von Georg Wieselsberger,
20.08.2010 10:06 Uhr

Da der Chip im USB-Stick keinerlei Veränderungen an der Hardware voraussetzt, könnte er dafür sorgen, dass sowohl selbstprogrammierte Homebrew-Software als auch illegale Kopien ohne großen Aufwand auf der PlayStation 3 verwendet werden können.

Letzteres dürfte bei Sony alle Alarmklingeln schrillen lassen, sofern der USB-Stick tatsächlich so funktioniert wie behauptet. Auf PSX-Scene.com hat man die Funktion des USB-Dongles allerdings schon getestet. Demnach funktioniert das Dongle zu 100%, allerdings wird dazu geraten, die Firmware der Konsole nicht vor einer Bestätigung durch die Chip-Hersteller upzudaten.

Da das Dongle ebenfalls updatefähig ist, dürfte in Zukunft also ein Wettbewerb zwischen Sony und dem Hersteller des USB-Sticks stattfinden, sofern Sony dessen Vertrieb nicht stoppen kann.

Update 20.08.2010

Aufgrund der Verdächtigungen mancher Experten, die den PS3-Mod-Chip für einen Fake handeln, hat OzModChips gestern ein Video auf YouTube veröffentlicht. Dabei sind die PlayStation 3 und der angeschlossene Fernseher zusammen zu sehen.

Damit eindeutig klar ist, dass der Mod-Chip tatsächlich verwendet wird, liegt im Laufwerk der Konsole das Spiel God of War, während tatsächlich das Spiel Sucker Punch gestartet wird.

Inzwischen gibt es auch Vermutungen, dass der Mod-Chip aus der Konsole eine Art Debug-PS3 macht. Diese speziellen Konsolen sind für Entwickler gedacht, die darauf ihre noch unfertigen Spiele testen, für die natürlich auch kein Kopierschutz notwendig ist.


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