PlayStation 4 - Sony rechnet in 3 bis 4 Jahren mit den ersten »revolutionären Spielen«

Laut dem Lead Architect der PlayStation 4 sollte man in den ersten drei bis vier Jahren nach dem Konsolen-Launch nicht mit revolutionären Spieletitel rechnen. Es brauche seine Zeit, bis die Entwicklerstudios das Potential der neuen Hardware vollständig nutzen könnten.

von Sebastian Klix,
21.07.2013 13:28 Uhr

Laut ihrem Architekten Mark Cerny werden Spielentwickler erst in drei bis vier Jahren das volle Potential der PS4 nutzen können.Laut ihrem Architekten Mark Cerny werden Spielentwickler erst in drei bis vier Jahren das volle Potential der PS4 nutzen können.

Mark Cerny, Sonys Lead System Architect der PlayStation 4, scheint derzeit von einem Interview und Statement zum nächsten zu rennen. In einem Video-Gespräch mit IGN.com äußerte er sich einmal mehr zur neuen Architektur der PS4, ihren Kapazitäten und der Flexibilität, die jeden aktuellen PC übertrumpfen würde. Allerdings merkte er auch an, dass Spielentwickler diese kaum von Anfang an ausnutzen könnten. Es bräuchte seine Zeit, bis die Studios die meisten Möglichkeiten aus der neuen Konsole gekitzelt und ihre Architektur komplett verstanden hätten.

Entsprechend geht Cerny auch nicht davon aus, dass wir die ersten Jahre nach dem PS4-Launch wirklich »revolutionäre Spiele« zu Gesicht bekommen werden. Zwar immer noch großartige Titel, die allerdings lediglich auf die offensichtlichen Vorzüge der frischen Hardware zurückgreifen werden. Ändern werde sich das seiner Einschätzung nach erst 2016/2017.

»In drei oder vier Jahren werden wir sehr viel GPGPU sehen. Das heißt, dass der Grafikprozessor für sehr viele Dinge genutzt werden kann, die nichts mit der Grafik zu tun haben. Etwa Physikeffekte, Simulationen, Kollisionsabfragen oder Ray-Casting für Audio.«, so Cerny. Das alles übrigens nicht auf Kosten der eigentlichen Grafikberechnungen. Die GPU lege bei ihrem eigentlichem Hauptjob zwischendurch genug Pausen ein, um in diesen anderen Tätigkeiten nachgehen zu können.

»Wenn man sich in den nächsten drei oder vier Jahren die Zeit nimmt, die Architektur zu studieren, kann man etwa die Qualität einer Weltensimulation wahrscheinlich maßgeblich verbessern - ohne dass die Grafikqualität darunter leidet.«

Das komplette, in mehrere Parts aufgeteilte Video-Interview findet sich auf YouTube.

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