Playstation 3 - Alzheimer-Medikament dank PS3-Rechenleistung gefunden?

Die Playstation 3 wird von Forschern der Stanford University als ein Grund dafür aufgeführt, dass eine Substanz gefunden wurde, die bei Alzheimer helfen könnte.

von Georg Wieselsberger,
23.10.2012 10:51 Uhr

Eigentlich ist der Grund für diese Meldung auf den ersten Blick negativ, denn Sony wird mit dem nächsten Firmware-Update auf Version 4.3 die Unterstützung für das Projekt Folding@Home entfernen, das die Rechenleistung der Konsole für die Forscher an der Stanford University in den USA bereitstellt.

Doch wie Eric Lempel von Sony im Playstation-Blog schreibt, geschieht dies in Absprache mit den Forschern nach dem Erreichen von mehr als 100 Millionen Stunden an Rechenleistung. Diese bedanken sich dafür, dass durch die Playstation 3 ein Durchbruch bei Folding@Home erreicht wurde, der letztlich dazu geführt habe, dass immer mehr Systeme, Prozessoren und letztlich sogar Grafikchips für die Berechnungen genutzt werden konnten. Die durch diese gespendete Rechenleistung möglichen Simulationen haben dabei geholfen, eine Substanz zu finden, aus der die Forscher nun ein Medikament zur Behandlung von Alzheimer entwickeln wollen.

Zwar könne man die ersten frühen Ergebnisse noch nicht veröffentlichen, aber laut Vijay Pande, dem Forschungsleiter bei Folding@Home scheinen die Simulationsergebnisse tatsächlich zu einem wirksamen Medikament zu führen und nicht etwa nur zu einem »Kandidaten« für ein solches Medikament. Nicht ganz klar wird aus dem Beitrag allerdings, warum die Rechenleistung der Playstation 3 nun nicht mehr benötigt wird.

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