PlayStation 4 - PS-Plus-Abo nicht zwingend Voraussetzung für Free2Play-Titel

Publisher von Free2Play-Titeln werden auf der PlayStation 4 selbst entscheiden können, ob sie ein aktives Abonnement des Premium-Dienstes PlayStation Plus voraussetzen. PlanetSide 2 und DC Universe Online verzichten darauf.

von Tobias Ritter,
17.06.2013 14:42 Uhr

Auf der PS4 sollen Free2Play-Publisher selbst entscheiden können, ob sie ein PS-Plus-Abo für ihre Spiele voraussetzen.Auf der PS4 sollen Free2Play-Publisher selbst entscheiden können, ob sie ein PS-Plus-Abo für ihre Spiele voraussetzen.

Im Rahmen der E3 2013 hat Sony noch angekündigt, für die Nutzung von Mehrspieler-Modi auf der PlayStation 4 in Zukunft ein kostenpflichtiges Abonnement von PlayStation Plus vorauszusetzen. Für das verlangt der Konsolenhersteller momentan 49,99 Euro (ein Jahr) oder 14,99 Euro (drei Monate). Ob sich an den Preisen auf der Next-Gen-Konsole noch etwas ändern wird, bleibt abzuwarten.

Nun ruderte man diesbezüglich jedoch wieder etwas zurück: Bei Free2Play-Titeln möchte man die Entscheidung darüber, ob ein PS-Plus-Abo zum Spielen notwendig ist, den Publishern des jeweiligen Spiels überlassen:

»Soweit es Free2Play-Spiele betrifft, ist es die Entscheidung der Publisher, ob sie ihr Produkt innerhalb der Umgebung von PlayStation Plus oder außerhalb anbieten«, so Shuhei Yoshida, Chef von Sony Worldwide Studios.

Free2Play-Titel, die auf der PlayStation 4 angeboten werden, können bei der entsprechenden Entscheidung des Publishers als tatsächlich kostenlos bleiben, und werden nicht mit indirekten Gebühren durch den Konsolen-eigenen Premium-Dienst belegt.

Bei einigen Titeln wurde übrigens bereits eine Entscheidung getroffen, wie polygon.com berichtet: Sowohl die beiden von Sony Online Entertainment vertriebenen PlanetSide 2 und DC Universe Online als auch Blacklight: Retribution und Warframe werden auch ohne ein laufendes Abonnement von PlayStation Plus auskommen.


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