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Point of View Geforce GTX 560 Ti TGT Beast - Leises Grafikkarten-Ungeheuer

Die Geforce GTX 560 Ti lässt sich sehr gut übertakten. Im Test zeigt die Point of View Geforce GTX 560 Ti TGT Beast mit gigantischem Materialaufwand, das das sogar leise gelingt.

von Daniel Visarius,
20.05.2011 10:02 Uhr

Mit einem Preis ab 270 Euro gehört die Point of View Geforce GTX 560 Ti TGT Beast zu den teuersten Grafikkarten auf Basis von Nvidias Geforce GTX 560 Ti . Für nur 10 Euro mehr gibt es bereits eine Geforce GTX 570. Die hohen Kosten will der Hersteller mit einer kräftigen Übertaktung von 822/1.644/4.008 MHz auf 954/1.909/4.224 MHz und einem leisen Lüfter rechtfertigen. Das eingesetzte Aggregat stammt von Arctic-Cooling, hat drei Ventilatoren, blockiert zwei Steckplätze neben der Grafikkarte und verlängert die Karte von 23 cm auf 29,5 cm. Wer auf eigene Faust weiter übertakten möchte, dem steht eine besonders üppig ausgelegte Stromversorgung mit einem achtpoligen und einem sechspoligen Stecker zur Seite (üblich sind zwei sechspolige Stromanschlüsse).

Im Test muss sich das Ungeheuer in den Benchmarks beweisen. Gegner der Point of View Geforce GTX 560 Ti TGT Beast sind die Geforce GTX 570, die noch einen Tick stärker übertaktete Zotac Geforce GTX 560 Ti AMP! (ab 220 Euro) sowie die Radeon HD 6950 (ab 180 Euro).

Drei Slots hoch und 29,5 cm lang ist die Geforce GTX 560 Ti Beast von Point of View und TGT.Drei Slots hoch und 29,5 cm lang ist die Geforce GTX 560 Ti Beast von Point of View und TGT.

Spieleleistung

Als Grafikkarten-Testsystem verwenden wir einen 3,2 GHz schnellen Core-i7-Vierkerner sowie 6,0 GByte Arbeitsspeicher unter Windows 7 Ultimate 64 Bit. F1 2010 sowie Metro 2033 laufen unter DirectX 11, Crysis unter DirectX 10. Um die Performance unter DirectX 9 zu analysieren, testen wir darüber hinaus Call of Duty: Black Ops und Mafia 2 .

Benchmarks 1x AA / 1x AF

Von den höheren Taktfrequenzen profitiert die Point of View Geforce GTX 560 Ti TGT Beast ab dem ersten Benchmark-Durchlauf. Im Vergleich zu einer GTX 560 Ti mit Standardtakt setzt sich das Monster um rund zehn Prozent ab, und mit durchschnittlich 60,1 zu 59,1 fps zieht es mit der Radeon HD 6950 gleich. Die gibt es allerdings ab 180 Euro Euro und damit fast ein Drittel günstiger als die 270 Euro teure GTX 560 Ti TGT Beast. Gegen die gleich teure Geforce GTX 570 verliert die TGT-Karte mit 60,1 zu 63,3 fps, die Radeon HD 6970 erreicht in diesen Tests 65,9 fps. Unterm Strich lassen sich mit der Beast alle aktuellen Spiele in 1920x1200 Pixeln flüssig spielen, die meisten auch bis 2560x1600.

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