Polizei bei Crytek [3. Update]

von Jan Tomaszewski,
04.02.2004 16:45 Uhr

Nach aktuellen Meldungen fand beim deutschen Entwickler Crytek (Far Cry) eine Polizei-Razzia statt. Die Hintergründe sind bislang nicht bekannt. Wie uns Crytek auf Anfrage mitteilte, ist »in Kürze« mit einer Pressemitteilung zu rechnen. Die Produktion des 3D-Shooters Far Cry sei allerdings, so ein Sprecher gegenüber GameStar, nicht von den aktuellen Geschehnissen beeinträchtigt. Publisher Ubi Soft Deutschland dazu im Gespräch mit GameStar: »Wir können zum Sachverhalt momentan nichts sagen. Wir prüfen selbst, was da vorgefallen ist«. »Crytek ist ein eigenständiges Unternehmen und keine Tochterfirma von Ubi Soft«, so Ubi Soft Deutschland weiter.

Die ungekürzte Pressemitteilung der Polizeidirektion Coburg:

Computersoftware illegal eingesetzt -- Polizei durchsucht Firma
Die Durchsuchung der Gebäude einer Coburger Computerfirma und der Wohnung des Firmenchefs nach illegaler Software zur Herstellung von Computerspielen erfolgte am Mittwochvormittag. Die Kripo Coburg durchsuchte auf Anordnung der Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte in Hof mit Unterstützung von zahlreichen Kräften der Bayrischen Bereitschaftspolizei sowie mehreren Computerspezialisten der oberfränkischen Polizei die Objekte und stellten Beweismittel sicher. Nach ersten Schätzungen dürfte durch den illegalen Einsatz der Software ein Schaden im sechsstelligen Euro-Bereich eingetreten sein. Die Polizei war nach einem Hinweis eines ehemaligen Mitarbeiters der Computerfirma auf die illegalen Aktivitäten gestoßen. Die Ermittlungen der Kripo Coburg sowie der Staatsanwaltschaft Hof dauern an.


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