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Inhaltsverzeichnis

Project Origin - Monolith setzt seinen Horror-Shooter F.E.A.R. fort

Neuer Name, gleiches Spiel. Monolith setzt seinen Horror-Shooter F.E.A.R. fort. Ganz nach dem Motto: mehr Grusel, mehr Action, mehr Angst.

von Michael Graf, Daniel Matschijewsky,
21.02.2008 14:15 Uhr

Operationstische haben generell etwas Beunruhigendes an sich – vor allem, wenn man selbst darauf liegt. So wie der Held in Project Origin. Dem scheint es zu Beginn des Spiels nicht allzu gut zu gehen, denn aus der Egoperspektive, also der seinen, müssen wir mit ansehen, wie an ihm, also an uns, herumgeschnibbelt wird. Plötzlich scheint irgendetwas schiefzugehen. Die Ärzte hantieren hektisch, wirre Rufe erfüllen den Raum – wir können dem Geschehen nur hilflos zuschauen. Immer wieder flackern kurze Erinnerungsfetzen auf, schauderhafte Bilder von Monstern, die uns bei lebendigem Leib auffressen – dann Finsternis, Ohnmacht, Stille. Als wir wieder zu uns kommen, ist der Saal menschenleer. Wie viel Zeit mag wohl vergangen sein?

Die Halogenlampen flackern, umgeworfene Regale und Tische liegen kreuz und quer verstreut, Blut klebt an den Wänden, den Türen, den Geräten, und irgendwo fiept ein Fernseher unangenehme Töne. Wir rappeln uns auf und greifen zur Pistole sowie einer Hightech-Brille, die neben uns auf einem Tablett liegen. Letztere dient als Benutzeroberfläche – Energiebalken, Rüstungsstatus, Munition. Wir laden die Waffe durch und bewegen uns vorsichtig aus dem Raum. Schon hat er uns in seinen Bann gezogen, der inoffizielle Nachfolger zum Horror-Shooter F.E.A.R.

Gruseln

Im Zeitlupen-Modus sehen Sie nun auch in dunklen Bereichen besser. Werfen wir eine Granate, bremst das Spiel die Zeit automatisch.Im Zeitlupen-Modus sehen Sie nun auch in dunklen Bereichen besser. Werfen wir eine Granate, bremst das Spiel die Zeit automatisch.

Von der Handlung ist bislang kaum etwas bekannt. Nur so viel: Project Origin setzt direkt nach dem Ende des Vorgängers an und soll sich laut Troy Skinner, dem leitenden Produzenten des Spiels, stärker auf die Hauptfigur und das mysteriöse Mädchen Alma konzentrieren. Viel mehr wollen wir im Moment auch gar nicht wissen – immerhin trug die Geheimniskrämerei bereits in F.E.A.R. einen Großteil zur Hochspannung bei. Doch zurück ins Krankenhaus: Langsam tasten wir uns – die Waffe im Anschlag – in der Dunkelheit voran. Kaum ein Moment vergeht, in dem nicht irgendein Flüstern an unsere Ohren dringt, sich Schatten gespenstisch bewegen oder eine Tür plötzlich zugestoßen wird.

Gemein: Mit dem Riesen-Schweißbrenner setzen Sie Gegner in Brand.Gemein: Mit dem Riesen-Schweißbrenner setzen Sie Gegner in Brand.

Das alte Rezept der Entwickler, beim Spieler ein andauerndes Unbehagen zu erzeugen, funktioniert blendend – den unzähligen, gut getimten Skriptsequenzen sei Dank. Dabei schafft das Team den eleganten Spagat zwischen subtilen Gruselmomenten und fiesen Schockeffekten. Obwohl wir mit Almas plötzlichem Auftauchen ja schon rechnen, schockt uns die Kleine jedes Mal aufs Neue.

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