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Prototype im Test - Viel Blut, zu wenig Spiel

Das Actionspiel Prototype von Activision ist nach langer Entwicklungszeit endlich erhältlich. Wir klären im Test ob sich die zweijährige Wartezeit auf die PC-Version gelohnt hat.

von Henry Ernst,
12.06.2009 14:58 Uhr

Morgenstund hat Blei im Mund! Zumindest dann, wenn man wie Prototype-Held Alex Mercer mit einem gewaltigen Brummschädel auf der kalten Stahlplatte eines Obduktionstisches aufwacht. Da Alex kein Interesse daran hat, sein Inneres von den zwei anwesenden Pathologen nach Außen kehren zu lassen, schwingt sich der tot geglaubte Kapuzen-Lazarus schnell von seiner Bahre. Prompt darauf wird er von ein paar herbeieilenden Elite-Soldaten erschossen. Und das alles vor dem ersten Kaffee!

Obwohl sein Körper von unzähligen Hochgeschwindigkeitsprojektilen durchsiebt wurde und sehr zur eigenen Überraschung, steht Alex wieder auf und äußert seinen Unmut. Er haut ein paar Soldaten zur Seite, stürmt aus der Leichenkammer, und mit einem gewaltigen Sprung verschwindet er ins nächtliche New York.

Von nun an übernehmen Sie die Steuerung des irritierten Flüchtlings und machen sich auf die Suche nach Antworten, denn Alex hat nicht nur sein Gedächtnis verloren, sondern auch übernatürliche Kräfte gewonnen.

Prototype - Screenshots ansehen

Geh wohin du willst

Bei Prototype handelt es sich um ein so genanntes Open World-Spiel und deshalb liegt die Wahrheit über Alex’ Zustand natürlich nicht am Ende einiger Level-Schläuche, sondern muss in lose verknüpften Missionen mühsam ans Licht gezerrt werden. Im Gegensatz zu GTA 4 ist der gesamte Handlungsort (Manhattan) von der ersten Spielminute an frei begehbar.

Alex Mercer darf New York frei erkunden.Alex Mercer darf New York frei erkunden.

Bevor Sie sich jedoch daran machen, die Stadt zu erkunden, erlernen Sie in den ersten Spielminuten die grundlegenden Fähigkeiten des grimmigen und kräftig aufgemotzten Anti-Helden. Alex ist nämlich in der Lage, mit einem Affenzahn senkrechte Wände entlang zu laufen, gewaltige Sprünge zu machen oder wie ein Flughund durch die Luft zu gleiten. Dank dieser Talente ist Manhattan für Sie nicht mehr als eine riesige Parkour-Strecke, in der Sie jedes Hindernisse mit Leichtigkeit überwinden. Das ist auch dringend notwendig, denn kurz nach Alex’ Auferstehung wird Manhattan von einer Seuche befallen, die die Bewohner in aggressive Zombies verwandelt. Da in einem solchen Chaos aus schreienden Menschen und brennenden Häuser mit einem Auto oder Motorrad kein Blumentopf zu gewinnen wäre, haben die Entwickler den Fuhrpark ziemlich klein gehalten. Lediglich Kettenfahrzeuge (bewaffnete Truppentransporter und Panzer) oder Hubschrauber (Black Hawks und Apaches) können unter bestimmten Vorraussetzungen von Alex gekapert und eingesetzt werden.


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