Qimonda führt intensive Gespräche - Mehrere potentielle Interessenten

Das Management des Speicherherstellers Qimonda und der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé führen intensive Gespräche mit mehreren internationalen Interessenten und hoffen auf baldige konkrete Angebote.

von Georg Wieselsberger,
24.02.2009 15:47 Uhr

Das Management des Speicherherstellers Qimonda und der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé führen intensive Gespräche mit mehreren internationalen Interessenten und hoffen auf baldige konkrete Angebote. Zusammen mit einem Investor will Qimonda die Buried-Wordline-Technik für 46nm-Speicherchips bis zum Sommer 2009 serienreif machen und die Massenproduktion starten. Bis 31. März muss aber eine klare Absichtserklärung eines oder mehrerer Investoren vorliegen, da ansonsten wohl eine Fortführung des Betriebes nicht mehr finanzierbar wäre und die Qimonda AG liquidiert werden müsste. Seit dem Antrag auf Insolvenzeröffnung am 23. Januar konnte Qimonda durch Kostensenkungen und von Gläubigern freigegebene Mittel die Produktion in kleinerem Rahmen aufrecht erhalten und gleichzeitig in die führende 46nm-Technik für DDR3-RAM investieren, auf die man alle Hoffnungen setzt.

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