Qimonda-Insolvenz hilft anderen Herstellern - "Wie Regen nach langer Trockenheit"

Während in Sachsen um das Überleben des Speicherherstellers Qimonda gerungen wird, hat der Insolvenzantrag für andere Hersteller positive Auswirkungen.

von Georg Wieselsberger,
29.01.2009 11:01 Uhr

Während in Sachsen um das Überleben des Speicherherstellers Qimonda gerungen wird, hat der Insolvenzantrag für andere Hersteller positive Auswirkungen. Qimonda, fünftgrößter Speicherhersteller der Welt, und seine Partner sorgten zusammen im 3. Quartal 2008 für 9,7 Prozent der weltweiten DRAM-Produktion. Investoren, die den DRAM-Markt beobachten und beurteilen, sehen nun nach dem Insolvenzantrag die anderen großen Hersteller wie Samsung oder Hynix im Vorteil. Für Jay Kim von Hyundai Securities sind die Nachrichten über Qimonda sogar "wie Regen nach langer Trockenheit", der selbst in einem schwachen Markt die anderen Hersteller stärke. Auch die Börse reagierte ähnlich und verzeichnete steigende Kurse. So gewann die Aktie von Elpida Memory am Montag 6,4 Prozent und am Dienstag weitere 4 Prozent hinzu. Die Aktien von Samsung erhielten von einigen Analysten sogar eine Kaufempfehlung.

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