Rainbow Six Siege - Bald mit Lootboxen, optimiertem Matchmaking & neuen Menüs

Im Rahmen des Rainbow Six Siege Invitational wurden Loot-Boxen mit Skins für den Taktik-Shooter angekündigt. Außerdem sollen unter anderem Matchmaking und Netcode verbessert werden.

von Philipp Elsner,
06.02.2017 12:25 Uhr

Rainbow Six Siege - Teaser-Clip zur Defensiv-Aufklärerin Mira aus Operation Velvet Shell 0:12 Rainbow Six Siege - Teaser-Clip zur Defensiv-Aufklärerin Mira aus Operation Velvet Shell

Rainbow Six: Siege wird im Laufe des Jahres neben den bereits angekündigten Content-DLCs noch weitere Features und Verbesserungen erhalten.

Im Rahmen des Rainbow Six Invitationals wurden unter anderem konkrete Pläne für Loot Bags, verbessertes Matchmaking und Treffererkennung und ein aufgeräumteres Hauptmenü konkret vorgestellt.

Loot-Boxen

Eine sehr überraschende Ankündigung war die Einführung von Loot-Paketen in Rainbow Six Siege. Die neuen sogenannten Loot Bags enthalten je nach Seltenheitsgrad ein zufälliges kosmetisches Item, wie z.B. einen Waffen- oder Charakter-Skin.

Wie Battlefield 1 oder Overwatch, führt auch Rainbow Six ein Loot-System ein. Enthalten sind aber nur Skins, die auch über den Ingame-Shop gekauft werden können. [Screenshot aus dem Live-Stream]Wie Battlefield 1 oder Overwatch, führt auch Rainbow Six ein Loot-System ein. Enthalten sind aber nur Skins, die auch über den Ingame-Shop gekauft werden können. [Screenshot aus dem Live-Stream]

Items wie Waffenausätze, die auf das Spielgeschehen Einfluss nehmen, sind außen vor und können weiterhin nur durch Renown freigespielt werden. Loot-Boxen verdient man durch den erfolgreichen Abschluss von Matches oder kauft sie mit der Ingame-Währung. Es sind bislang keine Pläne bekannt, sie gegen Echtgeld anzubieten. Loot Crates werden zum Start der 2. Season im Sommer 2017 implementiert.

Ubisoft entschlackt die Menü-Navigation von Rainbow Six Siege gründlich und macht alle wesentlichen Untermenüs mit einem Klick erreichbar. Vorbei sollen die Zeiten sein, in denen man sich umständlich durch das verschachtelte und kleinteilige Interface bewegen musste.

Außerdem soll das Matchmaking einfacher und komfortabler werden. Statt der Suche nach vier Mitspielern und dem anschließenden Zuweisen eines Gegner-Teams, sucht das System nun einfach direkt 10 passende Personen.

Das Hauptmenü bietet nun auch einen Schnellstart-Button, der sich den letztgespielten Modus samt Einstellungen merkt. [Screenshot aus dem Live-Stream]Das Hauptmenü bietet nun auch einen Schnellstart-Button, der sich den letztgespielten Modus samt Einstellungen merkt. [Screenshot aus dem Live-Stream]

Diese werden danach je nach Skill in Teams gesplittet - das soll die Wartezeiten stark verkürzen. Außerdem ist es nun möglich, das Matchmaking im Hintergrund agieren zu lassen und währenddessen durch die Menüs zu browsen und z.B. die Ausrüstung anzupassen. Spieler sind also nicht mehr im Matchmaking-Bildschirm "gefangen".

Bessere Treffererkennung

Während des Diskussions-Panels mit den Entwicklern, wurden auch Verbesserungen an der Treffererkennung angesprochen. Dies war bisher einer der Hauptkritikpunkte der Community an Rainbow Six Siege. Man habe mittlerweile genug Daten gesammelt, um die größten Quellen für Latenz-Probleme zu identifizieren.

Man werde auch Verbesserungen am Serversystem vornehmen - konkrete Details dazu gibt es aber leider noch nicht. Durch die endgültige Abschaffung von Peer-to-Peer-Verbindungen sollen auch Fehler beim Einladen von Freunden in den Squad und Verbindungsabbrüche behoben werden. Alles soll künftig serverseitig berechnet werden.

Neue Operator: Mira & Jackal

Natürlich wurde im Rahmen des Events auch erstes Gameplay mit den neuen Operators Mira und Jackal gezeigt. Dabei wurde bestätigt, dass Mira einen kugelsicheren Einwegspiegel in Wände einsetzen kann, um Angreifer frühzeitig zu erkennen. Die Scheibe kann aber auch von innen zertrümmert werden, um die Sichtlinie in eine Schusslinie zu verwandeln.

Mira ist darauf spezialisiert, sich zu verschanzen und verfügt über drei Punkte bei Armor und einen Punkt bei Speed.Mira ist darauf spezialisiert, sich zu verschanzen und verfügt über drei Punkte bei Armor und einen Punkt bei Speed.

Jackal trägt, wie bereits angedeutet, ein Spurenleser-Gadget mit sich, mit dem er auf Knopfdruck Fußabdrücke von Verteidigern entdecken kann. Scannt er die Spuren, wird der entsprechende Verteidiger über einen Zeitraum von 30 Sekunden drei Mal "gepingt", also sichtbar gemacht. Roamer haben damit keine Chance, sich zu verstecken.

Jackals Wunderwaffe birgt aber auch Nachteile: Der Jammer von Mute und direkter Beschuss stören das Sichtfeld enorm und zwingen ihn zum Abschalten, Caveira umgeht mit ihrer Fähigkeit Silent Step das Gadget gleich ganz und hinterlässt keine Abdrücke.

Die beiden Operator und die neue Map Coastline erscheinen in Form des DLCs Operation: Velvet Shell kostenlos am 7. Februar 2017 - Season-Pass-Besitzer erhalten eine Woche exklusives Vorgriffsrecht auf Jackal und Mira.

Jackal spürt Roamer durch seine Scan-Fähigkeit zuverlässig auf und kann sie 30 Sekunden lang orten. Gegenmaßnahmen sind die Jammer von Mute oder Caveiras Silent Step.Jackal spürt Roamer durch seine Scan-Fähigkeit zuverlässig auf und kann sie 30 Sekunden lang orten. Gegenmaßnahmen sind die Jammer von Mute oder Caveiras Silent Step.


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