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Rainbow Six: Siege - DLC-Check: Operation Velvet Shell zwingt zum Umdenken

Rainbow Six Siege beginnt das neue Content-Jahr 2017 mit Operation Velvet Shell. Wir stellen die beiden neuen Operator und die wichtigsten Änderungen vor und analysieren, wie sie sich auf das Metagame auswirken könnten.

von Philipp Elsner,
09.02.2017 12:01 Uhr

Rainbow Six: Siege - Gameplay-Trailer zu »Operation Velvet Shell« vor 1:39 Rainbow Six: Siege - Gameplay-Trailer zu »Operation Velvet Shell« vor

Eine neue Season in Rainbow Six Siege bedeutet in der Regel zwei neue Operator, eine neue Map und einige Balance- und Gameplay-Verbesserungen. Operation Velvet Shell macht dabei keine Ausnahme und läutet gleichzeitig das zweite Jahr des Taktik-Shooters ein. Aber was genau ändert sich? Wir wagen eine frühe Analyse nach den ersten Matches mit den GEO-Operatoren Jackal und Mira.

Neue Operator, neue Taktiken

Die wichtigste Neuerung jeder Season sind die beiden neuen Operator und ihre neuen Fähigkeiten. Velvet Shell verstärkt die bestehende Charakter-Auswahl um zwei Angehörige der spanischen Spezialeinheit GEO. Jackal übernimmt dabei die Angreifer-Rolle und bringt ein einzigartiges Gadget mit: Auf Knopfdruck aktiviert er das »Eyenox Model III« und macht damit die Fußspuren von Gegnern sichtbar.

Wie bekomme ich die neuen Operator? Prinzipiell sind alle für das Gameplay relevanten Inhalte in Rainbow Six Siege kostenlos. Wer den Season Pass besitzt, bekommt eine Woche exklusiv Vorabzugriff auf die neuen Operator. Spieler ohne Season Pass können sie danach für jeweils 25.000 Renown oder jeweils 600 R6-Credits freischalten. Neue Maps sind sofort für alle Spieler verfügbar.

Diese variieren in ihrer Farbe und verraten dadurch nicht nur, wo ein Verteidiger gewesen ist, sondern auch ob die Abdrücke eher frisch oder älter sind. Zusätzlich kann Jackal gefundene Spuren bis zu drei Mal pro Runde scannen. Dadurch wird die Position des Operators, der sie hinterlassen hat enthüllt - als hätte ihn eine Drohne markiert. Diese Markierung wird in den folgenden 30 Sekunden drei Mal aufgefrischt. Jackal kann damit den Bewegungen des Feindes folgen.

Rainbow Six Siege - Teaser-Clip zeigt Spurenleser Jackal aus Operation Velvet Shell 0:16 Rainbow Six Siege - Teaser-Clip zeigt Spurenleser Jackal aus Operation Velvet Shell

Jackals Fähigkeit nimmt eine klare Rolle im Spiel ein: Roamer aufzuspüren. Roamer, also Verteidiger, die sich bewusst abseits des Zielobjekts aufhalten, sind zu einer allgegenwärtigen Bedrohung in Rainbow Six Siege geworden und nur schwer zu kontern. Viele Spieler verstecken sich auf anderen Stockwerken oder in abseitigen Räumen, um den Angreifern beim Vorrücken auf das Ziel in die Flanke zu fallen. Auch die 2016 auf Angreifer-Seite eingeführte Claymore-Mine zur Absicherung von Türen und Fenstern änderte daran wenig.

Noch mehr Operator geplant: So groß soll R6 Siege noch werden

Albtraum für Roamer

Jetzt müssen Roamer auf der Hut sein und können sich nicht mehr so gefahrlos durch die Level bewegen wie zuvor. Jackals mächtiges Werkzeug hat aber auch seine Nachteile: Wird auf ihn geschossen oder ist ein Mute-Jammer in der Nähe, behindern Bildstörungen die Sicht stark und zwingen Jackal-Spieler dazu, das Gadget abzuschalten.

Außerdem gibt es bei den Roamern eine entscheidende Ausnahme, die für Jackal zur Gefahr wird: Caveiras Silent-Step-Fähigkeit hinterlässt keine Fußabdrücke! Damit wird die Leisetreterin aus dem Skull-Rain-DLC passiv gestärkt und zu einer echten Gefahr für den neuen Angreifer.

Jackals Gadget im Detail:

  • Macht Fußspuren von Verteidigern sichtbar
  • Kann beliebig oft und beliebig lange aktiviert werden
  • Abdrücke bleiben 90 Sekunden erhalten
  • Warme Farben stehen für frische Spuren, kühlere Farbtöne für ältere Abdrücke
  • Scannen von Abdrücken ist maximal drei Mal pro Runde möglich
  • Gescannte Gegner werden 30 Sekunden lang alle 10 Sekunden gepingt
  • Störsender von Mute und Beschuss verschlechtern die Sicht enorm

Jackal ist ein ausgeglichener Angreifer mit zwei Punkten bei Rüstung und zwei bei Geschwindigkeit. Seine Bewaffnung hält allerdings eine kleine Überraschung bereit: Neben dem C7E-Sturmgewehr und der ITA12 Schrotflinte, kann er als erster Angreifer auch auf eine MP als Primärwaffe zurückgreifen: Die PDW-9 mit einem 50-Schuss-Trommelmagazin macht ihn im Kampf auf kurze Distanz brandgefährlich. Obendrein kann er neben der USP .40 Pistole eine kurze Version der ITA12 Schrotflinte als Sekundärwaffe nutzen - ebenfalls eine Premiere. Diese Auswahl macht ihn je nach Einsatzbereich extrem flexibel auf der Jagd nach Roamern.

Alte Tricks noch besser

Auf Verteidigerseite kommt Mira dazu. Ihr Name ist Programm, denn auf Spanisch heißt »mira« etwa Sicht oder auch Wachturm. Mira kann mit ihrer Fähigkeit Black Mirror bis zu zwei kugelsichere Scheiben in verstärkte Wände einlassen. Die Besonderheit: Es handelt sich um einen Einwegspiegel, durch den man nur von innen sehen kann, von außen wirkt er schwarz. Die Verteidiger können also Gefahren wesentlich früher erkennen und reagieren, sind aber vor den Blicken - und Kugeln - der Angreifer geschützt.

Rainbow Six Siege - Teaser-Clip zur Defensiv-Aufklärerin Mira aus Operation Velvet Shell 0:12 Rainbow Six Siege - Teaser-Clip zur Defensiv-Aufklärerin Mira aus Operation Velvet Shell

Ein weiterer Clou ist die Gaskartusche, dich sich unter dem Panzerglas befindet. Wird sie zerstört, bricht das Glas nach wenigen Sekunden und gibt somit ein Schussfeld frei. Doch Vorsicht: Auch Angreifer können die Kartusche durch Beschuss oder durch die Drohne von Twitch zerstören. Und einmal geöffnet, eignet sich das Loch natürlich auch perfekt, um von außen nach innen zu feuern. Somit ist das Gadget immer ein zweischneidiges Schwert, dessen Einsatz viel Übung und das richtige Timing erfordert, ansonsten kann es zur tödlichen Falle für die Verteidiger werden. Vor allem Thermite und Hibana, die bislang meist unbehelligt verstärkte Wände einreißen konnten, werden am Black Mirror jedoch künftig definitiv zu knabbern haben. Denn der berühmte Bandit-Trick ist damit einfach geworden, denn je.

Test-Update: Warum sich Rainbow Six eine neue Wertung verdient hat

Dabei wartet Bandit vor dem verstärkten Abschnitt mit seinem Hochspannungsladungen. Wird eine Breach-Ladung angebracht, muss er seine Gegenmaßnahme nur noch platzieren, und die Sprengladung ist futsch. Wenn Bandit sein Gadget wieder aufnimmt, lässt sich dieses Spiel so lange wiederholen, bis den Angreifern die Ladungen ausgehen. Zuvor mussten sich die Verteidiger für diese Strategie auf ihr Gehör verlassen - dank Miras Spiegel reicht nun ein Blick durch das Glas.

Ebenfalls neu: der Elite-Skin für Rook.Ebenfalls neu: der Elite-Skin für Rook.

Es sind viele neue Taktiken mit Mira denkbar. So könnte zum Beispiel Tachankas Maschinengewehr sehr von den neuen Sicht- und Feuerlinien profitieren, indem er es direkt vor dem Fenster aufstellt und die Scheibe zerstört. Er wäre dann sowohl von verstärkten Wänden, als auch von seinem eigenen ballistischen Schild geschützt und kann den Gegner trotzdem unter Beschuss nehmen. Auch viele bisher eher unbeliebte Verteidigungspositionen könnten mit Mira neu aufleben.

Mira verfügt über drei Punkte bei Panzerung und einen bei Geschwindigkeit, ist also darauf ausgelegt, sich in der Nähe des Missionsziels einzubunkern. Dafür spricht auch ihre Bewaffnung: Die hohe Feuerrate der neuen Vector .45 ist auf kurze Entfernung vernichtend. Auf größere Distanzen leidet jedoch die Genauigkeit stark. Abgesehen davon lässt die Waffe kein ACOG als Visier zu.

Miras Gadget im Detail:

  • Setzt bis zu zwei Mal pro Runde Panzerglas in eine Wand ein
  • Die Scheibe ist nicht durch Waffen zerstörbar, auch nicht von Glaz
  • Das Glas ermöglicht nur die Sicht von innen und ist von außen schwarz
  • Ein Kanister auf der Innenseite kann die Scheibe zerspringen lassen
  • Beschuss, Schläge, Explosionen und Twitch-Drohnen können den Kanister auslösen
  • Die Scheiben sind nicht immun gegen Spezial-Ladungen von Thermite oder Hibana

Mehr Komfort

Die neuen Operator sind aber nicht die einzige Neuerung von Velvet Shell. Auch an anderen Stellschrauben von Rainbow Six Siege hat Ubisoft gedreht. So wurden die verschiedenen Visiere für die Waffen optisch angeglichen. Zuvor war etwa die Zoom-Ansicht ein und desselben Red-Dot-Sights je nach Waffe unterschiedlich groß. So war das Zielen sehr uneinheitlich und man musste sich auf jede Waffe neu einstellen, obwohl man das gleiche Visier nutzte. Größen und Abstände von Visieren wurden daher genormt und fühlen sich jetzt intuitiver an.

So sah das Rotpunktvisier in Rainbow Six: Siege vor dem Update aus, links auf der CAMS und rechts auf der Para 308. Diese Unterschiede sind nun Geschichte.So sah das Rotpunktvisier in Rainbow Six: Siege vor dem Update aus, links auf der CAMS und rechts auf der Para 308. Diese Unterschiede sind nun Geschichte.

Auch am Menü hat sich einiges getan: Der Startbildschirm im neuen Design umfasst jetzt einen Schnellstart-Button mit dem zuletzt gespielten Modus. Booster, tägliche Herausforderungen und der Ubisoft Club sind nun ebenfalls mit einem Klick vom Startbereich aus erreichbar. Das Layout wirkt so insgesamt aufgeräumter und die Nutzerführung klarer.

Bereits angekündigt, aber noch nicht in diesem Update enthalten, ist übrigens die Möglichkeit, sich während des Matchmakings frei im Menü bewegen zu können, um z.B. Operator anzupassen oder im Shop nach Skins zu stöbern. Um die Ränge klarer darzustellen, wurden außerdem die Ranked-Items überarbeitet und zählen jetzt von Rang 4 herunter. Während also z.B. früher Gold 4 der beste Gold-Rang war, ist jetzt Gold 1 die oberste Stufe vor Platin, und so weiter. Wer alle Details wissen möchte findet die vielen weiteren Gameplay-Änderungen und Bug-Fixes in den vollständigen Patch-Notes aufgelistet.

Rainbow Six: Siege - Trailer: Das steckt im Gratis-Wochenende 0:30 Rainbow Six: Siege - Trailer: Das steckt im Gratis-Wochenende

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