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Razer Banshee - Starcraft-2-Headset im Test

Das USB-Headset Razer Banshee ist im Starcraft-2-Design gehalten und bietet einige darauf zugeschnittene Funktionen. Im Test muss sich das Razer Banshee aber auch abseits des Echtzeit-Strategie-Hits beweisen.

von Florian Klein,
21.01.2011 08:25 Uhr

Mit der Maus Spectre und der Tastatur Marauder komplettiert das Razer Banshee die Starcraft-2-Peripherie, die von Razer in Zusammenarbeit mit Blizzard entwickelt wurde. Entsprechend ähnelt das Headset ein wenig dem wuchtigen Helm eines Terraners, was sich auch im hohen Gewicht von 425 Gramm ausdrückt, mit dem das Banshee zu den schwereren Vertretern unter den Headsets gehört. Der stolze Preis von etwa 120 Euro reiht es in die Headset-Oberklasse ein. Dafür bekommen Sie eine integrierte USB-Soundkarte samt zehnbandigem Equalizer (im Treiber) und ein absteckbares, flexibles und sehr robustes Mikrofon. An einer Soundkarte mit Klinkensteckern lässt sich das Banshee nicht betreiben.

Zudem folgt Razer beim Banshee dem unserer Meinung nach sehr sinnvollen Trend, Bedienelemente wie Lautstärkeregelung und Mikrofonstummschaltung nicht mehr an einer Kabelfernbedienung unterzubringen, sondern an den Ohrmuscheln zu positionieren. Auf diese Weise finden Sie die Regler stets schnell und intuitiv und müssen nicht mehr am Kabel fummeln, bis Sie das meist kleine Kästchen gefunden haben.

Wie die übrige Starcraft-2-Hardware so macht auch das Razer Banshee optisch einiges her.Wie die übrige Starcraft-2-Hardware so macht auch das Razer Banshee optisch einiges her.

Lichtspiele

Die Besonderheit des Banshee: Neben dem beleuchteten Starcraft-2-Logo auf den Ohrmuscheln können Sie auch die Farbe der sechs seitlichen LEDs sowie des am unteren Ende des Hörers sitzenden Leuchtstreifens unabhängig voneinander regeln. Im Zusammenspiel mit Starcraft 2 ändert sich die Farbe der Leuchtelemente auf Wunsch abhängig von der Anzahl der Kommandos pro Minute, die Sie ihren Einheiten im Spiel geben. Überschreiten Sie gewisse Schwellen an Aktionen pro Minute (APM), ändert sich die Farbe. In der Standardeinstellung ist das ein dunkles Grün bis behagliche 50 Klicks pro Minute, das darüber etwas heller wird. Ab 100 APM wird es gelb, dann orange, dann rot und ab fingerverknotenden 350 Aktionen pro Minute schließlich zu einem hellen Weiß. Die Stufen können Sie allerdings auch selbst festlegen oder ganz abschalten. Außerdem können Sie für besondere Ereignisse wie Angriffe auf Ihre Basis oder den Abschluss einer Forschung spezielle Farben wählen, in denen das Banshee dann erstrahlt.

Sind die Lichtspiele des APM-Systems bei der Maus Spectre und der Tastatur Marauder für Starcraft-2-Fans noch einigermaßen nützlich, ist das beim Banshee schon weit weniger der Fall. Denn das Headset haben Sie anders als Maus und Tastatur beim Spielen wohl nur in den seltensten Fällen im Blickfeld. Einzig in relativ dunkler Umgebung können Sie die momentane Farbe an deren Widerschein überhaupt erkennen, am Tag haben wir im Test davon nichts gesehen. Insofern taugt die Beleuchtung des Banshee wohl nur zum Angeben auf LAN-Parties – was sich angesichts der freien Konfigurierbarkeit der Farben aber auch relativiert.

Klang Spiele

Wie Corsairs HS1 setzt auch das Razer Banshee auf Lautsprecher mit einem Durchmesser von 50 mm, die meisten Headsets nutzen dafür kleinere 40-mm-Modelle. In Spielen machen sich die mit wuchtigem, aber klar differenziertem Klang bemerkbar. Explosionen und Granaten donnern entsprechen druckvoll, wobei wir selbst mit hoher Lautstärke keine störenden Verzerrungen wahrnehmen. Auflösung und Dynamik sind ebenfalls sehr gut, so dass selbst bei heftigem Schlachtenlärm keine Frequenzen verschluckt werden und leisere Geräusche identifizierbar bleiben. Die Sprachverständlichkeit des Razer Banshee hat uns im Test ebenfalls gefallen, allerdings mogelt Razer wie die meisten Headset-Hersteller etwas, indem die hohen Frequenzen etwas überbetont werden – so verstehen Sie Ihre Mitspieler merklich besser, auch wenn um Sie herum eine Action-Schlacht a la Battlefield: Bad Company 2 tobt.

Einen entscheidenen Nachteil hat der integrierte USB-Soundchip des Banshee allerdings: er unterstützt keinen virtuellen Raumklang! Das ist bei USB-Headsets mittlerweile aber gängige Praxis, auch bei deutlich günstigeren Modellen als dem Banshee. Mit Hilfe der Surround-Simlulation (die meisten Chips setzen dazu auf Dolby Headphone) gelingt den Stereo-Headsets in der Regel ein überzeugender räumlicher Klangeindruck, obwohl sie nur zwei Lautsprecher besitzen. Ein Beispiel dafür ist etwa das bereits erwähnte Corsair HS1, aber auch das Logitech G35 oder das Razer Megalodon. In Starcraft 2 bringt eine solche Simulation zwar nichts, vor allem in Shootern wie Bad Company 2 oder Call of Duty: Black Ops ist sie aber nicht nur ein atmosphäresteigernder sondern auch ein handfester spielerischer Vorteil. Aufgrund des USB-Anschlusses können Sie auch keine Soundkarte mit Raumklangsimulation wie etwa eine Soundblaster X-Fi mit dem Banshee nutzen.

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