Razer Deathadder

Hochpräzise Rechtshändermaus mit sehr guten Feuertasten sowie flexiblem Treiber. Nur fünf Tasten und ein festes Gewicht sind für 60 Euro aber zu wenig.

von Florian Klein,
05.03.2007 16:35 Uhr

Die 60 Euro teure Deathadder von Razer setzt nicht auf einen 2.000-dpi-Laser wie die Copperhead, sondern auf einen 1.800-dpi-Infrarotsensor. Der soll besonders hohe Bewegungsgeschwindigkeiten, wie sie bei niedriger Mausempfindlichkeit vorkommen, akkurater als ein Laser verarbeiten. Da viele Spieler mit niedriger Empfindlichkeit die Maus nach raumgreifenden Schlenkern blitzschnell umsetzen, soll der Deathadder-Sensor zudem bereits bei minimalem Anheben keine ungewollten Steuerbefehle mehr übertragen.

Im Test der Deathadder stellten wir keinen spürbaren Unterschied zum Copperhead-Sensor fest – beide bieten höchste Präzision, egal mit welcher Mausempfindlichkeit. Auch der nötige Abstand zum Pad verringert sich bei der Deathadder nicht spürbar. Alle Tasten schalten knackig und ohne zu viel Widerstand oder Hub. Die Maus liegt sehr gut in rechten Händen und ermüdet die Muskeln nicht. Allerdings ist die Ausstattung ohne dpi-Umschalter (nur im Treiber möglich), lediglich fünf Tasten sowie festem Gewicht trotz der fünf internen Profile zu mager für den hohen Preis.


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