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Red Faction: Guerrilla im Test - Mit der Abrissbirne auf dem Mars

Wenn Sie eher der Abriss- als der Aufbautyp sind, dann ist das Actionspiel Red Faction: Guerrilla von Volition genau richtig für Sie. Unser Test klärt, warum.

von Petra Schmitz,
19.09.2009 12:20 Uhr

Alec Mason, Held des Actionspiels Red Faction: Guerrilla, ist der Typ, den man gerne mal kräftig schütteln und dabei anbrüllen möchte: »Ja, hast du denn nicht Total Recall mit Arnold Schwarzenegger gesehen? Wer kommt denn auf die aberwitzige Idee, sich ausgerechnet den Mars als neue Heimat auszugucken und darauf zu hoffen, dort Friede, Freude, Eierkuchen vorzufinden?!«

Alec Mason offenbar, denn genau das macht er zu Beginn von Red Faction: Guerrilla. Er landet auf dem roten Planeten und will dort fürderhin ein friedliches Bergarbeiterleben führen. Sein dort schon länger ansässiger Bruder holt ihn schnell zurück in die Realität und erklärt, dass die EDF (Earth Defense Force) ein Terror-Regime auf dem Gestirn errichtet hat. Kurz darauf ist der Bruder tot, und Alec wird zum Mann der folgenden zirka 20 Spielstunden. Mit reichlich Zorn im Bauch macht er sich für die namensgebende Red Faction auf, um die EDF vom Mars zu sprengen.

» Test-Video zu Red Faction: Guerrilla ansehen

Red Faction: Guerrilla - Screenshots ansehen

Die Zerstörung

Wer in Red Faction: Guerrilla Türen oder gar Schlüssel zu Türen sucht, ist selber schuld. Alecs Tür ist immer die nächstbeste Wand, der Schlüssel dazu zunächst sein Hammer. Mit ein paar beherzten Schlägen kann der Mann nämlich selbst dickste Betonmauern zu Bröseln verarbeiten, die Geo-Mod-Engine 2.0 macht’s möglich. Bürogebäude, Wachtürme, Windräder und Straßensperren -- alles zerfällt spektakulär zu Klump, wenn Sie nur ordentlich draufdreschen. Später im Spiel reißen Sie mit Sprengsätze und Raketen EDF-Bauwerke nieder. Schön dabei: Selbst wenn’s alle naselang riesige Konstruktionen in pompösen Explosionen zerlegt, wird der Anblick nicht langweilig.

Vorher Nachdem wir mehrere Haftminen platziert haben ...

Nachher ... drücken wir den Zündknopf. Das Resultat ist beeindruckend, das EDF-Gebäude fliegt mit Karacho in die Luft.

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