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Auf geht's

Red Faction: Guerrilla - Preview: Menschliche Abrissbirne auf dem Mars

Eine menschliche Abrissbirne auf rotem Sand: in Red Faction: Guerrilla von THQ und Volition besteht dringende Helmpflicht! Angespielt von Bernd Fischer.

von Redaktion GamePro,
14.05.2009 15:33 Uhr

Arnold Schwarzenegger war da. Val Kilmer auch. Tim Robbins hat ebenfalls mal vorbeigeschaut. Der Mars ist seit jeher Schauplatz kommerziell erfolgreicher Kinostreifen, Total Recall, Red Planet oder Mission to Mars beweisen: Der rote Planet scheint genug Stoff zu liefern, um ganze Heimkino-Abende zu füllen. Bei Red Faction: Guerrilla stellt sich die Frage nach dem Genre nicht lange. Spätestens, wenn Sie unter einer gigantischen Staubwolke das erste Gebäude in Schutt und Asche gelegt haben, wird klar: Auf dieser Weltraumkugel regiert Action!

Mit Schirm, Charme und Vorschlaghammer

Irgendetwas fliegt bei Red Faction: Guerrilla immer in die Luft: In nahezu jeder Mission sollen Sie feindliche Gebäude dem Erdboden gleich machen.Irgendetwas fliegt bei Red Faction: Guerrilla immer in die Luft: In nahezu jeder Mission sollen Sie feindliche Gebäude dem Erdboden gleich machen.

Alec Mason, Hauptcharakter von Red Faction: Guerrilla, sucht auf dem Mars vor allem eins: Ruhe. Dass die aber zu kurz kommen wird, bemerkt der sympathische Held gleich nach seiner Ankunft: Die »Earth Defense Force« - kurz EDF - hat es sich hier breit gemacht und terrorisiert die Einwohner mit Überfällen und Geiselnahmen. Verantwortungsbewusst wie Alec nun mal ist, sieht er sich als Retter in der Not und will die Übeltäter in die Umlaufbahn zu befördern.

Red Faction: Guerrilla unterscheidet sich in zwei Punkten von seinen beiden Vorgängern: Zum einen findet das Geschehen nicht mehr in der Ego-Perspektive statt (Sie steuern Alec nun aus einer Von-hinten-Ansicht), zum anderen ist der Spielablauf nicht mehr linear. Soll heißen: Wie in der GTA-Reihe liegt es in einem riesigen Spielplatz an Ihnen, welche Missionen Sie angegehen oder mit welchen kleinen Nebenaufgaben Sie sich die Zeit vertreiben.

Red Faction: Guerrilla - Screenshots ansehen

Munition für die zahlreichen Feuergefechte erstehen Sie in Ihrem Heimatlager oder sammeln die blauen Bohnen besiegter Gegner auf. Munition für die zahlreichen Feuergefechte erstehen Sie in Ihrem Heimatlager oder sammeln die blauen Bohnen besiegter Gegner auf.

In der Praxis sieht der Sandkasten so aus: Auf dem Radar suchen wir uns eine gewünschte Mission aus, laufen oder fahren dann zum Ziel, erledigen unsere Arbeit und kehren danach in unsere Heimatbasis zurück, um die Mission abzuschließen. Unsere Aufgabe ist es, durch verschiedene Missionen den Wirkungskreis der EDF einzudämmen.

Auf der Tagesordnung stehen dann Aufgaben wie: »Befreie die Geiseln aus Sektor XY«, »zerstöre wichtige Gebäude der EDF« oder »schlag einen Angriff« zurück.

Wie in GTA IV können wir uns hinter das Steuer jedes Vehikels klemmen, um die teils riesigen Laufwege hinter uns zu bringen. Von einfachen Jeeps bis hin zu gepanzerten Fahrzeugen und Transportern fällt die Palette zwar nicht ganz so groß aus wie in Liberty City, dafür gibt es hier einige wirklich nette Sci-Fi-Flitzer entdecken.

Ein Loch in einer heilen Welt?

Wie in GTA können Sie sich hinter das Steuer jedes Vehikels klemmen. Damit Sie sich in den weitläufigen Arealen nicht verfahren, wird Ihnen auf dem Radar immer eine Route angezeigt.Wie in GTA können Sie sich hinter das Steuer jedes Vehikels klemmen. Damit Sie sich in den weitläufigen Arealen nicht verfahren, wird Ihnen auf dem Radar immer eine Route angezeigt.

Egal, welche Aufgaben auf dem Programm stehen – in den meisten Fällen regiert das Waffenrecht. Mit Pistole, Schrotflinte und MG schalten wir die EDF-Einheiten Shooter-typisch aus, richtig heftig allerdings wird es, wenn die dickeren Brocken wie Raketenwerfer und Minen die Landschaft zerfetzen: Heimliche Heldin von Red Faction: Guerrilla ist die Geomod-2.0-Engine, die es ermöglicht, nahezu alle Gegenstände im Spiel in ihre Einzelteile zu zerlegen.

Was sich in der Theorie nett anhört, gestaltet sich in der Praxis spektakulär: Eine der ersten Missionen zum Beispiel verlangt von uns, einen Schornstein dem Erdboden gleich zu machen. Bewaffnet mit einigen Fernzünder-Sprengsätzen begeben wir uns also auf den Weg. Beim Schlot angekommen, setzen wir die explosive Ladung an die Außenfassade und lassen sie hochgehen. In einer wuchtigen Druckwelle werden Gesteinsbrocken und Staub durch die Luft geschleudert, zurück bleibt ein dickes Loch im Schornstein – der Rußwerfer steht aber noch! Also noch einmal nachgelegt: Zwei Explosionen später stürzt der Schlot eindrucksvoll zusammen, begräbt in seinem unaufhaltsamen Sturz sogar noch ein kleines Gebäude unter sich. Hier lässt die Engine ihre Muskeln spielen: Die einzelnen Bauobjekte brechen realistisch ein, je nachdem, wo wir unsere Bomben gelegt haben, entsteht der destruktive Knackpunkt.

So richtig clever verhalten sich die EDF-Soldaten noch nicht. Bis auf einige wenige Ausnahmen stellen sie sich freiwillig vor Ihren Lauf. So richtig clever verhalten sich die EDF-Soldaten noch nicht. Bis auf einige wenige Ausnahmen stellen sie sich freiwillig vor Ihren Lauf.

Auch in anderen Missionen geht es heiß her: So lassen wir unter anderem eine Brücke genau dann einstürzen, wenn sich eine EDF-Patrouille darunter befindet, oder bomben nach und nach einen Stützpunkt in die Luft.

Die einzelnen Zerstörungsphasen der Häuser und Einrichtungen sehen dabei nicht nur unfassbar gut aus, sie bieten auch ein spielerisches Element: Sie müssen nie mehr lange nach einer Tür suchen - sprengen Sie einfach einen Teil der Mauer weg, schon haben Sie einen Eingang! Damit Sie sich nicht grenzenlos durch die Areale bomben, sind gerade die Sprengsätze limitiert. Um neue Ladungen zu erhalten, ist der Weg ins Basislager unausweichlich.

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