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Resident Evil: Apocalypse - Milla und ihre Monsterbande

Von der Spielevorlage ist nicht viel übrig. Resident Evil: Apocalypse verkommt zum brutalen Action-Streifen ohne Story und Spannung.

von Daniel Matschijewsky,
13.09.2004 16:18 Uhr

Regisseur Paul W. S. Anderson (Alien vs. Predator) und Produzent Bernd Eichinger drehten im Jahre 2002 mit einem Einspielergebnis von 100 Millionen Dollar den in den USA erfolgreichsten deutschen Film aller Zeiten - noch vor Das Boot und Die unendliche Geschichte. In Deutschland wollten fast 4 Millionen Zuschauer den Horrorstreifen sehen. Klar, dass eine Fortsetzung der Videospiel-Adaption Resident Evil folgen musste.

Gefährliche Virusepidemie

Mit heftigen Tritten bearbeitet Martial-Arts-Amazone Alice die Umbrella-Soldaten.Mit heftigen Tritten bearbeitet Martial-Arts-Amazone Alice die Umbrella-Soldaten.

Zur Geschichte: Um herauszufinden, was im geheimen unterirdischen Labor »The Hive« passiert ist, schickt der machthungrige Umbrella-Konzern einige Wissenschaftler an den Ort des Geschehens. Es kommt, wie es kommen muss: Plötzlich verbreitet sich der gefährliche T-Virus über ganz Racoon City und verwandelt die Infizierten in seelenlose Zombies. Um eine landesweite Epidemie zu verhindern, isoliert Umbrella ohne Rücksicht auf Verluste die ganze Stadt und ihre Einwohner von der Außenwelt.

Von ihrer Firma im Stich gelassen, versuchen Elite-Polizisten unter Jill Valantine (Sienna Guilleroy), Carlos Oliviera (Oded Fehr) und L.J. (Mike Epps) sich kaum bewaffnet gegen gegen die Untoten zu verteidigen. Tatkräftige Unterstützung erhält das Team von Alice (Milla Jovovich), einzige Überlebende des Vorfalls im Hive. Doch sie trägt ein dunkles Geheimnis mit sich

Unkomplizierte Fortsetzung

Man muss den ersten Teil nicht gesehen haben, um Resident Evil: Apocalypse zu verstehen. Zwar knüpft der Nachfolger nahtlos an das Original an, jedoch erzählt ein rasant geschnittenes und von Alice kommentiertes Intro die Vorgeschichte in allen Details.

Damit entsteht eines der großen Probleme dieses Filmes: Die spannende Story ist schon passiert! In Resident Evil: Apocalypse geht es eineinhalb Stunden lang nur ums Überleben der Hauptdarsteller, eine Geschichte suchen Sie vergeblich.

Verfolgungsjagden, Prügelszenen oder Explosionen fallen sehr hübsch aus - die kaum bekleidete, aber schwer bewaffnete Martial-Arts-Amazone Alice ist immer mittendrin. Geht es jedoch darum, in leisen Szenen Charaktere zu inszenieren oder (wie für einen Horrorfilm üblich) Spannung zu erzeugen, versagt Regisseur Witt auf ganzer Linie. Die Figuren sind flach und ohne Eigenheiten - es ist dem Zuschauer geradezu egal, wenn es einen erwischt. Zudem gibt es zwar unzählige Schockmomente, jedoch zündet davon kein einziger. Da hatte der Vorgänger deutlich mehr Horror zu bieten.

Schwache Regie

Hauptdarstellerin Milla Jovovich beim Kurz-Interview in München.Hauptdarstellerin Milla Jovovich beim Kurz-Interview in München.

Dennoch wird der Film sein Publikum finden, ist er doch auf actiongeladene Unterhaltung mit einer attraktiven weiblichen Hauptfigur ausgelegt. Wer sich einfach nur zurücklehnen und spektakuläre Bilder ohne großen Inhalt sehen will, kann sich auf Resident Evil: Apocalypse freuen. Thrill-Jäger mit Lust auf Nervenkitzel werden jedoch von der zweiten Filmumsetzung des spannenden Horror-Spiels tief enttäuscht sein.

Wir haben uns auf einem Presse-Screening den Film vorab angeschaut (offizieller Kinostart: 23. September) und stellten Hauptdarstellerin Milla Jovovich einige Fragen über Ihre Rolle und die Resident Evil-Spiele.


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