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Resident Evil 7: Biohazard - Grafik, Systemvoraussetzungen und Performance

Wir verraten, auf welcher Hardware Resident Evil 7: Biohazard flüssig läuft, ob die minimalen und empfohlenen Systemvoraussetzungen stimmen und wie die Performance allgemein ist. Dazu gibt es Screenshots der unterschiedlichen Grafik-Detailstufen.

von Florian Klein, Nils Raettig,
24.01.2017 16:20 Uhr

Resident Evil 7 - Minimale und maximale Details im Grafik-Vergleich 3:22 Resident Evil 7 - Minimale und maximale Details im Grafik-Vergleich

Wie hoch sind die Systemvoraussetzungen von Resident Evil 7: Biohazard und entsprechen die offiziellen Systemanforderungen der Realität? Wir haben RE7 auf unterschiedlicher Hardware ausprobiert und verraten, was Sie für flüssige Performance mit ausreichend fps benötigen. Außerdem schauen wir uns die unterschiedlichen Grafik-Settings und Detailstufen an und zeigen ein paar kleinere Grafik-Bugs wie flimmernde Schatten, die uns in der Release-Version aufgefallen sind.

Resident Evil 7: Biohazard setzt auf die neuen RE Engine, die parallel zum Spiel entwickelt wurde und die die bislang eingesetzte MT Framework Engine ersetzt. Grund für die Neuentwicklung der RE Engine war laut Capcom die zunehmende Limitierung durch die alte Engine sowie die erheblich höhere Effizienz der RE Engine beim Einbauen und Testen neuer Funktionen und Inhalte für ein Spiel.

Laut Steam nutzt Resident Evil 7: Biohazard als Kopierschutz Denuvo Antitamper, das die Aktivierung des Spiels alle 24 Stunden auf maximal fünf PCs begrenzt. Daher waren wir in unserer Hardware-Auswahl etwas eingeschränkt und können keine vollständige Technik-Tabelle liefern – allzu anspruchsvoll ist RE7 in Sachen Hardware für flüssige Performance aber nicht.

Gegenüber den Konsolenversionen von PS4 und XBox One beherrscht die PC-Version von RE7: Biohazard im Vergleich die bessere Kantenglättung (optional, im Grafikmenü), höher aufgelöste Schatten und detailreichere Vegetation.

Offizielle Systemanforderungen

Die von Capcom genannten offiziellen Systemvoraussetzungen für RE7 sind relativ niedrig. Zwingend nötig ist ein 64-Bit-Betriebssystem ab Windows 7 und neuer. Dazu sollen es mindestens 8,0 GByte RAM sein und eine CPU mit vier Kernen wie der Core i5 4460 oder ein AMD FX 6300. Als minimale Grafikkarte nennt Capcom eine Geforce GTX 760 oder Radeon R7 260X mit 2,0 GByte VRAM, das Spiel unterstützt maximal DirectX 11.

Minimale Systemvoraussetzungen

Betriebssystem

Windows 7 / 8(.1) / 10 – alle 64 Bit

Prozessor

Core i5 4460 / FX 6300

Grafikkarte

Geforce GTX 760 / Radeon R7 260X – 2,0 GByte VRAM

Arbeitsspeicher

8,0 GByte RAM

Speicherplatz

24 GByte auf der Festplatte

Empfohlene Systemvoraussetzungen

Betriebssystem

Windows 7 / 8(.1) / 10 – alle 64 Bit

Prozessor

Core i7 3770 (3,4 GHz) oder AMD Äquivalent (vermutlich FX 8350)

Grafikkarte

Geforce GTX 1060 3,0 GByte

Arbeitsspeicher

8,0 GByte RAM

Speicherplatz

24 GByte auf der Festplatte

Grafikmenü und Grafikvergleich

Grafikmenü #1 Resident Evil 7: Biohazard - Grafikmenü #1

Grafikmenü #2 Resident Evil 7: Biohazard - Grafikmenü #2

Grafikmenü #3 Resident Evil 7: Biohazard - Grafikmenü #3

Die Optionen von Resident Evil 7 sind kreativ gestaltet, im Hauptfenster wählen wir etwa über ein Anrufbeantwortermenü die verschiedenen Einstellungen aus. Viel wichtiger ist allerdings, dass die Grafikoptionen erfreulich umfangreich ausfallen.

Von üblichen Einstellungen wie der Textur- oder der Schattenqualität über integriertes Up- und Downsampling bis hin zu optionalen Effekten wie Tiefenunschärfe oder chromatischer Aberration, einem justierbaren Field of View und zwei Farbräumen (sRGB, BT.709) ist fast alles da, was man braucht. HDR unterstützt das Spiel ebenfalls, wie gut das umgesetzt ist, konnten wir bislang aber noch nicht ausprobieren.

Die Kantenglättung wird allerdings wie mittlerweile so häufig nur noch per Post-Processing-Verfahren angeboten, was für das gesamte Bild eine gewisse Unschärfe mit sich bringt. Immerhin stehen sowohl FXAA und SMAA als auch TAA zur Verfügung, wobei SMAA für unseren Geschmack den besten Kompromiss aus einem ausreichend scharfen Bild und akzeptabel geglätteten Kanten darstellt.

Auf dem PC eher ungewöhnlich: Ganz deaktivieren lässt sich die Kantenglättung nicht. Das könnte damit zusammenhängen, dass das Bild auch mit aktivierter Kantenglättung etwas unruhig wirkt, wobei das nicht nur Objektkanten, sondern auch Schatten und Reflexionen betrifft (mehr dazu im Abschnitt »Grafikfehler und Bugs«).

Erfreulicherweise lassen sich die meisten Einstellungen auch im Spiel selbst vornehmen, lediglich die Textur- und die Mesh-Qualität sowie die Effekte können nur aus dem Hauptmenü heraus geändert werden. Die optischen Unterschiede zwischen der höchsten und der niedrigsten Stufe halten sich in Grenzen, ein besonders hübsches Spiel ist Resident Evil 7 aber auch mit maximalen Details nicht.

Das springt schon direkt zu Beginn ins Auge, wenn wir uns durch das optisch eher triste Sumpfgebiet zum Haus bewegen. Dass hier Grün- und Brauntöne dominieren, ist zwar nachvollziehbar, allerdings wirkt das Spiel generell etwas farbarm, außerdem sind viele Texturen auch auf der höchsten Stufe noch recht unscharf und manchen Objekten würden ein paar mehr Polygone gut tun.

Die Charakter- und Gesichtsanimationen wirken nicht immer zeitgemäß, man muss es Resident Evil 7:Biohazard allerdings lassen, dass es trotz all dieser Mankos eine authentische Spielwelt erschafft. Das ist vor allem der ordentlichen Beleuchtung und der meist detailreichen Gestaltung der Innenräume zu verdanken. Die generell recht düsteren Lichtverhältnissen im Inneren helfen außerdem dabei, so manche optische Unzulänglichkeit weniger stark ins Auge springen zu lassen.

Szene #1: Maximale Details In Innenräumen weiß die Optik von Resident Evil 7 teilweise durchaus zu gefallen, insbesondere die Beleuchtung und die detailreiche Gestaltung können überzeugen.

minimale Details Auf der niedrigsten Stufe fallen vor allem die fehlenden Lichtstrahlen und die etwas schlechter geglätteten Kanten auf, sehr groß sind die optischen Unterschiede aber nicht.

Szene #2: maximale Details Außenbereiche sehen optisch nicht immer zeitgemäß aus, vor allem die oft unscharfen Texturen und das in Bewegung recht unruhige, flimmernde Bild fallen negativ ins Gewicht.

minimale Details Auf der niedrigsten Stufe sehen die Schatten deutlich gröber aus, auch die Vegetation verliert an Detailgrad. In 4K steigen die fps dafür mit unsere GTX 1080 von etwa 53 auf über 100 fps.


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