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Rise & Shine im Test - Mario muss sterben

Im Indie-Sidescroller beißen die Bewohner des Mushroom Kingdoms ins Gras. Das Gemetzel ist nach gerade mal zwei Stunden vorbei, die erste davon macht Spaß.

von Sascha Penzhorn,
27.01.2017 14:27 Uhr

Rise & Shine - Gameplay-Check im Video: Brutal, schwer und richtig cool 3:27 Rise & Shine - Gameplay-Check im Video: Brutal, schwer und richtig cool

Im Sidescroller Rise & Shine schlüpfen wir in die Rolle des zehnjährigen Rise, dessen Welt Gamearth vom Krieg heimgesucht wird. Eine Horde fieser Soldaten namens Nexgen, die wie Typen aus Gears of War aussehen, fällt über die Spielwelt her und macht alles gnadenlos platt.

Direkt zum Spielstart wird vor unserer Nase ein legendärer Held niedergeschossen, der rein zufällig wie Link aussieht. Mit letzter Kraft reicht uns der Held seine verzauberte Knarre namens Shine. Diese gewährt ihrem Träger unendliche Respawns, also die Eigenschaft, nach dem Tod einfach wieder aufzustehen. Noch mal ganz langsam: Der sterbende Held reicht uns eine Superwaffe, die unsterblich macht, und gibt dann den Löffel ab. Na, wer findet den Fehler?

Aber egal! Zumindest wird die Story in fantastisch gezeichneten Comic-Sequenzen erzählt. Und Logiklücke hin oder her, die Action sieht vom ersten Moment an fantastisch aus und macht auch richtig Spaß. Zumindest für recht kurze Zeit.

Rise & Shine - Screenshots ansehen

Es fängt so schön an

Wir ballern erst mal haufenweise Gegner in Stücke - und das im wahrsten Wortsinne, denn Rise & Shine ist reichlich brutal. Es fließt viel Blut, feindlichen Soldaten schießen wir die Köpfe weg und auch die Hauptfigur wird immer wieder in ihre Einzelteile zerlegt, wenn uns ein Gegner erwischt oder wir in eine Mine stolpern. Die meisten Angriffe vernichten uns mit nur einem Treffer, weshalb wir uns nach Möglichkeit immer mittels Cover-Mechanik in Deckung begeben.

Der Schwierigkeitsgrad ist recht knackig, aber dank großzügig verteilter Checkpoints und endloser Respawns kommt selten Frust auf. Trotzdem gibt es ein paar nervige Stellen, an denen der Tod praktisch unvermeidbar ist, bis wir die entsprechende Passage brav auswendig lernen.

Dafür freuen wir uns über das tolle Artwork. Gamearth sieht klasse aus! Im Hintergrund sind Anspielungen auf Figuren wie Sonic, QBert und Flappy Bird versteckt. Sound und Musik sind erstklassig. Und als wir erste Upgrades für Shine finden, geht der Spaß erst richtig los. So gibt es zum Beispiel Elektro-Munition, die nicht nur Maschinen zerstört, sondern auch Generatoren mit Energie vollpumpt.

Das Artwork in Rise & Shine sucht seinesgleichen.Das Artwork in Rise & Shine sucht seinesgleichen.

Auch ferngesteuerte Geschosse gehören zum Repertoire, die wir an Hindernissen vorbeisteuern können, um verborgene Schalter zu treffen und so Türen zu öffnen. Bei dieser Gelegenheit stellen wir aber auch fest, dass die Gamepad-Steuerung ziemlicher Schrott ist und sich Rise & Shine deutlich angenehmer per Maus und Tastatur spielt.

Die unterschiedlichen Munitionstypen dienen nicht nur zur Lösung recht simpler Puzzles. Nur mit Elektrogeschossen können wir bildschirmfüllende Instakill-Attacken von Endgegnern unterbrechen. Mit ferngesteuerten Kugeln treffen wir deren verwundbare Stellen. Im weiteren Spielverlauf schalten wir zudem Granaten frei, die an Feinden kleben bleiben und sich auf Knopfdruck zünden lassen. Es macht echt Spaß, diese Spielmechaniken zu meistern und die übergroßen, wirklich beeindruckenden Superwaffen von Nexgen zu zerbröseln!

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